   P A N N E N H I L F E  oder wie mach ich meinen Rechner kapput...
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 Sollte sich der Atari ab und zu ohne erkennbaren Grund verabschieden
 mit Bomben oder selbstndigen Reset,so ist es sinnvoll sich zuerst den
 Monitorstecker genau anzusehen.
 Der Monitor legt den "MonoDetect-Pin" auf einen 0V pegel(Masse)
 Ist diese Steckverbindung nicht mehr optimal,reich oft schon ein Sto
 an das Tischbein um den Rechner austeigen zulassen.
 Meistens gengt ein LEICHTES verbiegen der Stifte im Stecker oder ein 
 eventuelles Nachlten der Monitorbuchse im Rechner.
 Auch die meist schlechte befestigung der internen Abschirmbleche
 (die sowieso kein Mensch braucht)
 sind oft ein grund fr selbstndige Reset's.
 Man mu sie dann entweder sehr gut befestigen oder ganz entfernen,
 was auch der Luftzirkuation im Rechner keinen Abbruch tut,eher das
 Gegenteil.....
 Bei den lteren Modellen 520/520+ kommt es meit nach langem Dauer-
 betrieb zu einigen Bildstrungen.
 Mann kann diesen Fehler mit Kltespray sehr leicht finden,zuerst wird
 der Shifter mal eingesprht,verbessern sich die Bildfehler ist der
 Unruhestifter gefunden.
 Zur weiteren Abhilfe kann man den 47pF - Kondensator der zwischen Pin 39
 des Shifters und Masse liegt, entfernen und unter umstnden wieder 
 zwischen Pin 11 und Masse einlten...
 Dazu sind einige Versuche ntig.
 Danach sollte dann auch bei warmem Rechner ein Einwandfreies Bild zu
 sehen sein....
 
 Jetzt mach ich es Schneller.....

 Da Atari keine eigenen Laufwerke baut,gibt es in den Rechnern Laufwerke
 der verschiedensten Hersteller
 Meist sind es bei den lteren Modellen Epson Laufwerke.
 Danach gab es Laufwerke von Chinon und Mitsubishi und hnlichen
 krempel,eines haben die Laufwerke alle gemeinsam:
 Die Unterschiedliche Drehzahl des Antriebsmotors.
 Es gibt natrlich noch jede Menge Laufwerke anderer Hersteller die als
 sogenannte Fremdfloppys an den ST Rechnern verwendung finden.
 NEC / TEAC / SONY / BASF usw.
 Die eigentliche Drehzahl eines jeden Laufwerkes sollte sich zwischen
 299 - 300 - 301 Upm bewegen,jede Abweichung dieser Drehzahl ist ein 
 Griff in's Klo....
 Das heist es kommt dann meist zu Lesefehlern,oder man kann die Disk's
 von anderen Rechnern nicht lesen...
 Es gibt auf dem PD Sektor bereits seit einiger Zeit Programme mit denen
 die mglichkeit besteht die Drehzahl eines Laufwerkes zu justieren.
 Allerdings mu dann auf der Platine des Floppies, das entsprechende
 Poti gesucht und gefunden werden.
 Auch das Scheibenkleister Buch ist eine groe Hilfe.
 Von jedem Laufwerk hier eine Beschreibung zu geben wrde warscheinlich 
 die Box sprengen.
 Anmerkung:
 Dieses "Justierpoti" gibt es nicht in allen Floppy's,bei manchen mu man
 ein Kondensatorchen verndern.
 Ausserdem ist das etwas,wo man nicht unbedingt seine Finger reinstecken
 sollte ! Der Fachmann kann das besser !!

 Ein anderes Problem sind die "Singer",gemeint sind einige Modelle des
 1040 ST,besonders die lteren....
 Da gibt es auf der Hauptplatine einen Schwingkreis (schnes Wort,gell ?)
 Das Teil liegt in der nhe des IC TL 497 .Da gibt es einen Widerstand
 R 17 und die Spule L4 sowie den Kondensator C28 .....
 (das ist der ganze Krachmacher)
 R17 wird einfach durch einen 5 Ohm - Widerstand ersetzt L4 wird auf
 210 uH (Microhenry) gendert und C28 wird auf 330 pF erhht....
 und schon herscht traumhafte stille im Kasten !
 Zu suchen sind auch nach sogenannten Resonazschwingern,das knnen
 Blechteile und sonstwas sein (Netzgert) lose Drhte,die durch das
 Laufwerk im Rechner zum schwingen Angeregt werden.
 
 Schwach auf der Brust ?

 Manche Netzteile der ST Serie gehen bei der kleinsten Hardware
 erweiterung in die Knie,das ist ausgesprochen schlecht !
 Meist ussert sich das dann mit irgenwelchen Zicken die der Rechner
 vorher nicht gemacht hat.
 Zur Abhilfe knnte man gengen groe Pufferelkos in das Netzteil 
 einlten (zustzlich) da die Belastung des Netzteiles im Einschaltmoment
 doch ganz erheblich ist.
 Natrlich steht der verwendung eines Schaltnetzteil nichts im wege,
 vorausgesetzt die Spannungen stimmen.
 Doch Vorsicht mit Basteleien an Netzteilen und anderen Powie's...!!!!
 Auch das einlten von zustlichen Elkos sollten Leute machen die die
 Materie beherschen .....
 Ein verpolter Elko hat die Wirkung und Reichweite eines Kanonenschlages!!
 Die Dimensionierung knnte in der 4700 uF 40V Klasse liegen...
 Auch der Austausch der Gleichrichterbrcke gegen eine strkere bewirkt
 manchmal kleine Wunder.
 Zu beachten whre noch das bei Primrgetakteten Netzteilen die
 Brcke fr 220V bemessen werden mu.
 
 Fehler ber Fehler...
 
 Das Allerbeste in den ST's sind die IC Fassungen,hier htten ein paar
 gute Sockel den Preis dieses Rechners wohl kaum in die hhe getrieben.
 Die hufigste Fehlerquelle ist das korridieren der kontakte,dann mu
 der entsprechende Chip vorsichtig aus der Fassung gehebelt werden
 und die (Kontakte) mit Spiritus oder etwas Alkohol gereinigt werden.
 Den Chip am besten im nassen zustand wieder in die Fassung zurck
 stecken,Kontaktspray und Reiniger sind hier weniger gefragt,da ich
 feststellen mute das die Fassungen nach kurzer Zeit wieder vergammelt
 waren.
 Sollte es mal erforderlich sein einen Eingelteten Chip wechseln zu 
 mssen sollte man gleich Sockel mit gedrehten und vergoldeten Pins
 Einlten, die gibt es sogar als Chip-Carrier fr die 
 Quadratischen Flundern....
 Auch das nachtrgliche Festdrcken oder nachlten einiger Chip's
 hat schon Wunder bewirkt.
 Das Auslten fngt man am bestem mit dem Abzwicken aller Beinchen an,
 da die Atari Platinen an manchen stellen Empfindlich gegen Hitze sind,
 ist der Chip komplett raus saugt man die Beinchen einfach mit einer
 Ltpumpe aus den lchern und die Platine bleibt heil.
 (Im Gegensatz zu manchen Heiluftltern) Argghhhh.....
 Natrlich ist der Chip dann im Eimer,aber das ist er meist sowieso....
 
 Lauter Miefquirl ....?

 Bei den meisten Festplatten ist der Lfter genauso laut wie Mama's
 Hoover Klopfsauger....
 Die sicherste Lsung diesen Nervtter leise zu bekommen ist,sich im 
 Elektronikladen an der Ecke fr 0,90 einen Festspannungsregler der
 Gattung 78xx zu besorgen,zur verwendung kmmen welche mit der
 Ausgangspannung von 8 oder 9 V.
 Dieser Regler wird in die 12V Zuleitung des Lfters geschaltet,so das
 der Krachmacher nur noch mit 8 oder 9V luft,das hat einen kleineren
 Luftstrom,folglich auch ein kleineres Arbeitsgerusch zur folge.
 Den Regler am besten so montieren das er ebenfalls im Luftstrom
 gekhlt wird....
 Und fr die Wrme der Platte reicht das allemal noch.
 Natrlich kann man die Lauten Atari Lfter mal gegen einen PAPST-
 Lfter austauschen,auch das hilft meist...
 
 Black Point's.....??

 Sie haben schwarze Punkte auf dem Bildschirm ? Das deutet auf Ram 
 defekte....
 Oder die MMU spinnt,das sind Fehler die schwer zu lokalisieren sind.
 Meist ist kein Bildaufbau mehr da,oder die obere hlfte Speicher
 wird einfach abgeschaltet so das der ST nur noch mit 512 K luft.
 Da hift meist nur das Testkit,da werden die Testdaten dann Seriell auf
 einen Zweiten Reichner bertragen und dargestellt...
 Meist auch mit der Adresse des defekten Chip's .............
 (wenn nichts dazwischen kommt)
 Gut wenn es Testkit's gibt.....!
 
 No Floppy's..........??

 Sagte das Testmodul,nachdem man verzeifelt alle mglichen Ursachen fr
 das nicht funktionieren der Diskettenlaufwerke gesucht hatte...
 Das ist eine Reperatur die im Fachbetrieb so ca. 300 DM kostet,im prinzip
 aber einfach ist.
 Die erste Mglichkeit: Die Floppys werden noch selektiert und laufen an,
 rattern aber irgendwann an den Mechanischen anschlag.
 Das knnte bedeuten das der Floppycontroller und der Soundchip noch
 in Ordnung sind.
 Das Desktop erscheint sofort und ohne Icons...
 Rechner einschalten (ohne Diskette) und warten bis die Icons erscheinen,
 dann Testen ob die Laufwerke noch formatieren.
 Wenn das Formatieren nicht klappt so ist mit Sicherheit ein neuer DMA-Chip
 fllig,mit 100% Sicherheit wenn auch die Harddisk stumm bleibt...
 Auch ist es mglich das sich der Rechner nach dem Einschalten,sich so
 mit 2-30 Bomben meldet
 Die zweite Mglichkeit:
 Der Heigeliebte WD 1772 muss nicht unbedingt defekt sein........
 er hat einen nachgeschalteten Treiber der Serie 74LS06....
 Write Data / Step / Direction / Motor On / Write Gate /
 das sind so die wichtigen Signale die ber diesen Treiberbaustein
 gejagt werden.
 Ist der Treiber nun defekt fehlen diese Signale ganz oder teilweise,
 machen die Diskettenlaufwerke nur unsinn.
 Mit einem Preis von DM 1 ist das einer der Billigsten Chip's die 
 durch eine Fehlbeschaltung von aussen Zerstrt werden kann.
 Man kann mit einem einfachem Logiktester dessen Funktion berprfen,
 besser und sicherer ist allerdings ein Ozilloskop....
 Durch schne Kurzschlsse am Floppyport sind meist der Treiber UND der
 WD 1772 fllig.
 Sollte sich heraustellen das die Laufwerke nicht richtig selektiert
 werden ist eine berprfung des Soundchips YM 2149 unumgnglich.
 Die Signale Drive 1 Select / Drive 0 Select / Side 0 Select  werden 
 direkt und ohne Treiber vom Soundchip verwaltet.
 Die Pin's  Read Data / Index / Write Protect / Track 00 / liegen ohne
 Treiber wiederum direkt am WD 1772.......
 Man mu dann schon mal genau messen,was wann passiert.
 Meist ist es aber der DMA oder der WD und/oder dessen Treiber.
 Die schnellste Methode ist einfach erst mal den Treiber auslten,
 einen Sockel drunter und mit einem Frischen Chip bestcken....
 Wer oft die Floppystecker wechselt (Ein oder Austeckt) kann zudem noch
 mit kalten Ltstellen an ebensolcher rechnen....
 (Fernost Reisware Klebung)
 
 Druck auf allen Schluchen......

 Der Drucker macht keinerlei Anstalten zu Drucken ....?
 Ist bestimmt ein Japanischer........WEGWERFEN !
 Die komplette Centronics-Schnittstelle wird vom Soundchip YM 2149
 betrieben,sodas eine berlastung an dieser durch alte Drucker direkt
 zur Zerstrung fhren kann.
 Die meisten lteren Drucker belasten diese Schnittstelle durch ihre
 Internen Pullup Widerstnde so,das ein erhhter Strom fliet der dann
 den Port B des Soundchip's zerbrseln lsst.
 Abhilfe kann man durch eine extern Aufzubauende Treiberstufe schaffen,
 die alle Signale der Centronics-Schnittstelle entsprechend verstrkt,
 oder die Internen Pullup's des Druckers auslten und durch entsprechend
 grere Ersetzt.
 Normal whre ein Wert so um die 3,3 KOhm.....alles was kleiner ist 
 knnte schdlich sein.
 Da der Soundchip meist nicht gesockelt ist,fallen auch hier einige
 Ltarbeiten an.
 Die,genau wie an allen andern Ltstellen besonders sorgfltig ausgefhrt
 werden mssen.
 Am besten sofort einen Sockel mit gedrehten Pin's her und eingeltet,
 dann geht es beim nchsten mal einfacher.....

 Verschiedene kleinere Hardwaredefekte der ST Serie
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 Sollte sich mal ein Fehler einschleichen:
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 - Symtom     : Verschiedene schwarze Pnktchen auf dem Bildschirm
   Ursache    : Eventuell Ramfehler
   Beseitigung: Mit dem Atari Testkit (ab V3.3) wird warscheinlich ein
                Ramfehler U19  Bit Nr.5 in der Bank 0 angezeigt.......
                (Die Profis schreiben ein Basicprogramm mit dem sich die
                einzelnen Bit's austesten lassen.)
   Abhilfe    : U19 defekt,Baustein austauschen
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 - Symtom     : Bild luft durch und die Floppylaufwerke werden nicht mehr
                angesprochen,fehler tritt meist bei System 260/520 auf.
   Ursache    : Zu 90% Baustein U35 defekt..
   Beseitigung: Komplett austauschen
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 - Symtom     : Bildschirm ist komplett mit der Farbe rot,grn oder blau
                gefllt.
   Beseitigung: J9 Anschlubuchse berprfen und eventuell kontakte
                nachlten. (Nicht 1040 u. Mega)
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 - Symtom     : Weie Punkte auf dem Bildschirm (Mono/Color) beim Mega ST
   Ursache    : Warscheinlich thermische fehler an den Bustreibern
                74LS244 oder/und 74LS373 .......
                Rambausteine nicht richtig in den Sockeln
   Abhilfe    : Treiberbausteine mit Kltespray untersuchen
   Beseitigung: Bausteine auswechseln / Ram's in die Sockel drcken
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 - Symtom     : Nach dem Einschalten des Computers sind auf dem Monitor
                rcklaufstreifen zu sehen     (SM124)
   Ursache    : meist ist der Widerstand R727 zu hochohmig...
   Beseitigung: R727 gegen einen Widerstand von 560Kohm austauschen.
                Kleine nderung der Grundhelligkeit an Poti VR702 (Sub-Right)
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 - Symtom     : Das Bild auf dem SM 124 ist nur noch halb so hoch wie
                normal,wirkt aber wesentlich breiter..
   Ursache    : +12V Stromversorgung eventuell defekt
   Beseitigung: IC 901 und Q 901 berprfen und gegebenenfalls austauschen.
                +12V berprfen Toleranz +/- 15%
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 - Symtom     : Helligkeit lt sich nicht mehr aufregeln (SM124)
   Beseitigung: Transistor Q303 im Videoteil berprfen / austauschen
                An den Spannungsteilern sollten zu messen sein
                R310 = 8V   R302 = 3.6V
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 - Symtom     : Nach einiger Zeit bringt der Computer kein richtiges Bild
                mehr auf den Bildschirm   ...(Monitor in Ordnung!)
   Ursache    : Treiber in der V-Sync. leitung berprfen (74LS04) und
                Shifter testen...
   Beseitigung: Die Bausteine mit Kltespray berprfen
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 - Symtom     : Nach Anschlu einer Harddisk oder eines Laserdruckers
                strtzt das System ab und/oder lsst sich nicht booten.
   Ursache    : Das Reset-Signal wird im ST mit hilfe eines NE 556 bzw.
                TL 7705 erzeugt und ber treiber an die Bausteine und die
                externen Anschlsse geleitet. (HD-Port)
   Beseitigung: Einbau eines kleinen Filter in Pin 12 des HD-Port...
                Es knnen Strspitzen ber die Kabel zurck in den Rechner
                gelangen,dadurch erhlt der Computer undefinierte Reset's
                die zu den Strungen fhren. Tritt hufig bei zu langen
                DMA-Kabeln auf.
                (Bei SH 205 eventuell ausfall des Reset-eingangs (47LS123))
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 - Symtom     : Bildschirm bleibt immer Dunkel
   Ursache    : meist Treiberbaustein 74LS04 defekt... (7404 bei Mega St)
                und Midi-Benutzern.
   Beseitigung: Mal an den reset und halt eingngen des Prozessors messen...
                Normal sind hier 0 oder 5V. Liegen die Spannungen zwischen
                diesen werten so ist der Treiber 100% defekt...
                Dieser Treiberbaustein bedient auch die Midi-out Leitung.



 Don't Panic

                to be continue .....
 
 MRT
 
 
  Originalfassung von Robert Schaffner.
 
 Vernderte Texte die sich im Umlauf befinden entsprechen teilweise 
 nicht mehr meiner Orginalfassung und sollten besser gelscht werden.
 
 Insbesondere z.B: REPS.LZH
                 : REPA.LZH
                 : REPA_ST.LZH
                 
 Robert Schaffner @ OF2 (MausNet)
