
                    Der Romportbuffer aus der c't
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 Wer seinen Atari am Romport erweitern mchte sollte sich im klaren
 sein das dieser Port mit Abstand der teuerste Port von allen ist.
 Eine Bastelei kann unter umstnden den ganzen Rechner zerstren,
 die Hersteller von Computern sparen eben auch manchmal an der
 falschen stelle.

 Hier whre es angebracht gewesen smtliche Leitungen dieses Ports
 ber Treiberbausteine der Aussenwelt zur Verfgung zu stellen.
 So da eben der empfindliche CPU-Bus geschtzt wird, auch eine 
 berlastung dieses Ports durch entnahme grsserer Signalleistungen 
 wird mit Rechnerabstrtzen oder auch mit Hardwaredefekten 
 geahndet.

 Man htte ja auch aus Sinclair's oder aus C64 zeiten was lernen
 knnen.
 
 Wer also unbedingt am Romport 'bauen' will sollte sich den 
 Romporttreiber aus der c't besorgen.
 Diese wirklich sehr kleine Erweiterung passt sogar fast unsichtbar
 in die Gehuseaussparung des Originalgehuses.
 Erreicht wurde diese kompaktheit durch verwendung einer doppelseitigen
 Platine und einer vollstndigen SMD-Bestckung.

 Sichergestellt wird dadurch das smtliche Address- sowie Datenleitungen 
 gepuffert werden.

 Die Platine gibt es bei Issendorf Computer 3 Hannover 1 0551/3504500
 oder direkt bei E_media (c't)
 
 Die Lieferzeit ist sehr kurz (UPS), ca.2 Tage.....man kann die Platine
 fertig bekommen oder im Bausatz.
 Die Bausatzlsung ist allerdings wirklich nur den Vollprofis zu 
 empfehlen.....wer ltet SMD-Bausteine mit der Hand ??
 Die Bestckung ist noch relativ einfach, da die Platine mit einem 
 Ltstoplack behandelt ist....sicherlich wird man bei der Bestckung
 mit den Kondensatoren anfangen.
 Das ist eine gute bung, mit ausserdem nur zwei Ltstellen pro 
 Bauteil.
 Die Treiberbausteine (HCT 245) sollte man sich genau betrachten...
 durch den Transport knnten sich die winzigen Beinchen etwas
 verbogen haben.
 Nach der Kontrolle mit einer feinen Pinzette kann man eigentlich mit 
 der Lterei beginnen..
 Man sollte einen wirklich sehr feinen Ltkolben benutzen, eine Leistung
 von 5 - 8 Watt und eine sehr feine Spitze sind aussreichend.
 
 Die Bausteine kann man zur besseren Arretierung auf der Platine mit
 Ltpaste ( Kein Surehaltiges Ltfett verwenden !!!) aufkleben...
 diese Paste gibt es extra fr SMD-Bausteine.
 Ausserdem sorgt diese Paste dafr das das Ltzinn nur dahin luft 
 wo es auch gebraucht wird.
 Vieleicht ltet man an dem entsprechenden Bauteil erst mal nur ein 
 Bein fest..um dann noch mal den Sitz des Bauteiles zu kontrollieren.
 
 Die Ltungen mssen absolut schnell und sauber ausgefhrt werden....
 wenn das Ltzinn zwischen die Beinchen luft....
 ....kann man die Platine am besten gleich aussondern....
 nicht das Ltzinn wegblasen !
 Mit einer Ltpumpe versuchen wegzusaugen....und mit einen guten Lupe
 kontrollieren.
 
 Das Anlten der Stiftleiste sollte kein Problem darstellen....hier
 sind die Ltstellen das grsste auf der ganzen Platine.
 
 Mittlerweile gibt es auch Experimentierplatinen die dem Rasterma
 des Romport's entsprechen.....(Vlkner/Bhler)
 man knnte sich hier auch diese Schaltung selber mit 'normalen' 
 Bausteinen aufbauen, sicherlich ist dann alles etwas grsser und ragt
 aus der Gehuseaussparung weit herraus...
 Wer aber sowieso seinen Rechner in ein PC oder Towergehuse umgebaut 
 hat drfte das egal sein.
 
 Leider Funktioniert der Buffer nur in Verbindung mit dem Expander
 (siehe selbe Firma) der Expander stellt auf seiner Platine zwei
 Umschaltbare 'Romport's' zur Verfgung.
 Diese Port's knnen manuell ber einen Taster oder mit einem Software-
 Einzeiler geschaltet werden.
 Welcher von beiden gerade Aktiv ist wird mit zwei Leuchtdioden
 angezeigt.

 Wenn der Expander eingebaut wird kann man den Taster mit zwei Drhten
 verlngern, so da er ausserhalb des Rechnergehuses bedient 
 werden kann, ebenfalls die beiden Leuchdioden.
 
 Sollte jemand mehr als zwei Port's bentigen ist eine Erweiterung mit
 einem weiteren Expander vorgesehen, es stehen dann vier Romport's
 zur Verfgung.
 An dem Expander kann jedes Rom-Modul ect. betrieben werden, ohne das
 stndig umgesteckt werden msste.
 Mit der elektronisch gelsten Umschaltung ist immer nur die gerade
 selektierte Karte fr den Rechner 'vorhanden', die andere ist
 Ausgeblendet.
 Sicherlich ist das fr die Verwendung von Epromkarten sehr brauchbar
 da man eben mal schnell auf die zweite Karte umschalten kann...
 Vorher musste man dazu eben den Rechner abschalten, Karte raus..
 neue Karte rein...und neu Booten....das gehrt der nun Vergangenheit an.

 Die Verbindungsleitung (40 Polig) zwischen dem Buffer und dem Expander
 kann man sich blicherweise selbst Herstellen...
 Bentigt wird 40 poliges Flachbandkabel und die erforderlichen 
 Stecker zum Aufquetschen (Schneidklemmtechnik)
 Da die Platine des Buffers sowie die Platine des Expanders aussreichend
 beschriftet wurden kann ja jeder selber darauf achten das die 
 Verbindungsleitung richtig eingesteckt wird.
 
 Normalerweise kann die Lnge der Leitung bis zu 1 Meter betragen,
 da aber die meisten sicherlich diese Lsung innerhalb eines 
 Gehuseumbau's benutzen, macht man das Kabel am besten nur so lange
 wie es eben gerade reicht.
 Je lnger das Kabel desto grsser die Stranflligkeit des Rechners.
   
 Wenn der Expander an einem ST im Originalgehuse verwendung findet
 sollte man sich ein schnes Gehuse fr den Expander besorgen..
 Es ist einfach sicherer solche dinge in ein Gehuse einzubauen,
 sieht erstens besser aus, zweitens kann nichts draufallen und es
 fingert auch keiner daran herrum.
 
 Zu beachten whre noch das die Platine des Buffer's nicht 
 versehentlich falsch in den Rechner eingesteckt wird, die Seite mit
 dem einzigen kleineren Chip ist die Seite die von oben zu sehen sein 
 sollte.  
 Ausserdem ist die Oberseite eben mit 'OBEN' beschriftet....
 Sollte die Platine dennoch falsch herum eingesteckt werden liegt
 an allen auf der Platine befindlichen Chip's die Versorgungsspannung
 falsch an,....was das bedeutet kann sich jeder selber Ausrechnen...
 Die Beschreibung eines solchen Desaster erspare ich mir....
 
 Der Buffer kann in jedem Fall immer im Rechner stecken, eine 
 Unvertrglichkeit mit Software oder auch Dongels (Kopierschutzmodule)
 die ebenfalls auf den Expander gesteckt werden knnen, ist mir bis jetzt nicht 
 bekannt.
 Ebenfalls knnen zwei Kopierschutzmodule im Expander stecken, es lsst
 sich ja bequem Umschalten.

 1990 (c) R.Schaffner


 
    
 Originalfassung von Robert Schaffner.
 
 Vernderte Texte die sich im Umlauf befinden entsprechen teilweise 
 nicht mehr meiner Orginalfassung und sollten besser gelscht werden.
 
 Insbesondere z.B: REPS.LZH
                 : REPA.LZH
                
                 
 Robert Schaffner @ OF2 (MausNet)
 


