 Erweitern oder nicht ?

 Speichererweiterung fr die ST-Rechner sind preiswerter geworden,so ist
 es jetzt mglich den Rechner doch noch etwas zu erweitern.
 Noch vor knapp einem halben Jahr waren die Speicherchips noch sehr
 teuer.Nun kann man doch schon fr 14DM die begehrten Megabit-Chips
 bekommen,auch die 256K-Bit Chip's sind im Preis erheblich billiger
 geworden,sie kosten so um die 5 DM pro Stck.
 Das lst es zu die ST-Rechner auf verschiedene art und weise zu erweitern.
 Teil's mit den 'Huckepack ltungen',teils mit Steckbaren oder ltbaren
 Erweiterungsplatinen.
 
 Die steckbaren Speichererweiterungen stellen hierbei die einfachste,
 aber leider auch die etwas teuere Lsung dar.
 Steckbare erweiterungen gibt es in den grssen 512Kbyte, 2.5Mbyte und auf
 4Mbyte.
 Die einigermaen brauchbaren Platinen werden von z.B von Gentec oder
 H&S vertrieben,man kann die Platinen teilweise bestckt oder als
 Leerkarte bei diesen Firmen bekommen.
 Allerdings lst die Lieferzeit von 2-3 Monaten eines manchen ST Zubehr
 Lieferranten die Lust schwinden.
 Warum diese Lieferzeiten entstehen ist mir schleierhaft.
 (Anscheinend ist nicht alles was einen Namen hat auch gut !!?)

 Eine Erweiterung auf 2.5Mbyte ,voll bestckt zum einstecken kostet 
 momentan ca.600 DM ,auf 4Myte das doppelte.
 Diese (fast) fertige Lsungen sind natrlich fr die meisten User auch
 noch zu teuer (mir auf jeden fall).
 Also kommen eigentlich nur die Leerkarten,oder Huckepack ltungen 
 in frage......
 Beim bestellen einer Leerkarte mu auf alle flle genau das Baujahr und
 der Rechnertyp angegeben werden,vollsteckbare Platinen eigenen sich 
 nur fr Rechner bei denen der Shifter und die MMU gesockelt sind.

 Platinen gibt es auch fr die Mega-Serie,wobei hier jedoch das
 nachtrgliche Einlten von IC-Sockeln und das bestcken mit Megabit
 Chip's vorzuziehen ist,weil wesentlich einfacher.
 
 Sollte die MMU nicht gesockelt sein,gibt es noch die mglichkeit eine
 'teilltbare' Platine zu benutzen.
 Es mssen dann,je nach Hersteller bis zu 18 Drhte auf der Rechnerplatine
 angeltet werden......
 Das sollten nur Leute machen die wissen wie man einen Ltkolben anfassen
 mu,(das ist kein Witz).
 Ausserdem ist es spter etwas 'lstig' die Erweiterung mal eben aus dem 
 Rechner herraus zu nehmen,
 es mu dann eben wieder geltet werden,was der Rechnerplatine eben nicht
 immer gut bekommt.
 
 Die Steckbare sowie die teilltbare Lsung bentigt ausserdem einen
 gesockelten Shifter (Videochip). Die Platinen bestitzen einen Stecksockel
 der anstelle des Shifters in dessen Sockel eingesteckt wird.
 Der vorher ausgebaute Shifter wird in der RICHTIGEN richtung nun auf die
 Erweiterungskarte gesteckt,notfalls mu man sich die steckrichtung des
 Shifter's voher markieren.
 
 Bei manchen Rechnermodellen mu der Abschirmkfig der sich um den Shifter
 herum befindet zur Platinenmitte hin entfernt werden.
 (In Richtung der MMU)
 Die Drhte, die bei der teilltbaren Platine herrumhngen werden bis auf
 die Stromversorgung alle in der nhe der MMU von unten auf der Rechner-
 platine verltet.
 Diese Arbeit verlangt etwas Fingerspitzen gefhl,die Ltaugen an der MMU
 sind sehr nah beieinander,zu schnell sind 2 Ltaugen miteinander verbunden
 was dann mit Sicherheit zu Fehlfunktionen fhrt.
 Auch zerstrungen einzelner Ram-Bausteine sind nicht auszuschlieen.
 Die Restlichen verbindungen sind ja durch den Shiftersockel gewhrleistet.
 Zu Beachten ist natrlich die mitglieferte Einbauanleitung,die je nach
 Hersteller mehr oder weniger gut ist.
 Meist sind sie jedoch Bebildert,was die sache vereinfacht.

 Der Einbau einer vollsteckbaren Platine gestaltet sich naturgem etwas
 einfacher,da hier nicht geltet werden mu.
 Alle Verbindungen werden durch das aufstecken auf den Shiftersockel
 sowie einer kleinen MMU-Adapterplatine hergestellt.
 
 Die MMU-Adapterplatine ist mit einem Flachbandkabel mit der Erweiterungs-
 platine verbunden.
 Das Verbindungskabel ist Hersteller bedingt, genau so kurz bzw. lang
 das die Adapterplatine nur in einer richtung auf die MMU aufsteckbar ist.
 Beim aufstecken der Platine sind die Ministeckkontakte auf der unterseite
 mit besonderer Vorsicht zu behandeln,sie sind sehr empfindlich und sehr
 schnell verbogen.
 Auch knnte das herrumfingern an den Stiften kann nach einiger Zeit zu
 korrosion fhren,was auch nicht unbedingt sein muss.
 Die Stifte des MMU-Adapters keinesfalls zwischen die Kontakte der MMU
 und des Sockels stecken,der MMU-Sockel hat etwas zu seinen usseren
 Rdern hin die gleichen Kontakte nocheinmal,
 nur dahinein werden die Beinchen der
 Adapterplatine gesteckt,auch nur so ist eine sichere Kontaktgabe
 gewhrleistet.
 Im andern fall wrde man die feinen Kontaktzungen des MMU-Sockel 
 soweit verbiegen,das ein sicherer sitz des MMU-Chips unmglich ist.

 Man sollte auf keinen Fall die Adapterplatine zuerst auf die MMU stecken,
 ein Hantieren mit der eigentlichen Erweiterungsplatine belastet die
 Steckverbindung sowie das Flachbandkabel unntig.

 Bei allen Platinenlsungen ist darauf zu achten das die Speicherchip's
 die richtige,markierte Einbaulage bekommen.
 Die Platine lsst sich im ausgebauten zustand am einfachsten mit den
 Speicherchip's bestcken,wenn die Platine im Rechner schon gesteckt ist 
 knnen durch das eindrcken der Chip's in die 16 oder 32 Chip Sockel 
 beschdigungen an der Platine ,des Shiftersockels oder der eigentlichen 
 Rechnerplatine auftreten.
 Die Fehler die daraus entstehen knnen sind unter umstnden schwer zu
 lokalisieren und nur mit geeigneten Messmitteln (Osilloskop) Ohmeter
 und einem Atari Testmodul zu finden.
 Ein Werkstatt aufenthalt knnte die folge sein.
   
 Manche Platinen erzeugen nach einem lngeren Betrieb des Rechners ein
 leichtes Bildschirmflimmern (meist kaum zu sehen).
 Das kommt durch die jetzt etwas erhhte Stromaufnahme aus dem Netzteil des
 Rechners,eine Abhilfe bringt das verstrken der masseverbindung zur
 Erweiterungsplatine in etwa durch auflten einer zustzlichen Masse-
 verbindung oder durch verstrken der Masseleiterbahnen auf der Platine.
 Diese Dinge treten nicht grundstzlich bei allen Erweiterungen auf,....
 keine Panik.....meist sind es etwas ltere Modelle,bei denen das 
 Netzteil schon ausgelastet ist. Und die ursprnglich auch ja nur fr
 512K bzw. 1 Mbyte Ram gedacht waren.
 
 Leider lst sich die Funktionsfhigkeit einer solchen Erweiterung nun
 mal eben nur im Rechner testen, wenn alle Schritte der Einbauanleitung 
 gemacht wurden,die Platine(n) auf festen sitz kontrolliert wurden ....
 knnte man den Rechner eigentlich mal ausprobieren.
 Monitor anschlieen, eventuell die Diskettenlaufwerke nicht vergessen,
 Festplatten,Modem und Drucker sind nicht erforderlich....
 auch braucht das Gehuse erstmal nicht zugeschraubt werden.
 Ein Test der Rechnerplatine mit angeschlossener Tastatur auf einer 
 isolierten Tischauflage reicht erstmal aus,zugeschraubt wird erst wenn
 alles in Ordnug ist.
 Auch werden wir beim zuschrauben des (Orig. Rechnergehuse) auf die
 verschieden langen Schrauben achten .......(gell)
 Sonst gibt es ein paar Dellen auf der Oberseite !

 Nach dem Einschalten nicht erschrecken wenn der Rechner sich nicht 
 innerhalb der gewohnten Zeit mit dem Desktop meldet,der neue Speicher
 braucht etwas Zeit beim Systemstart.
 Der Rechner testet beim einschalten die Speicherkonfiguration,das bedeutet
 das 512K oder 1Mbyte Speicher schneller beschrieben und gelesen wird
 wie ein Speicher mit 2.5 Mbyte oder gar 4 Mbyte.
 Man kann dann den vorhanden Speicher mit dem Installieren einer grossen
 Ramdisk oder der Info funktion von z.B 1St Word ausprobieren.
 Auch gibt es gengend andere Programme mit denen sich die
 Systemkonfiguration ausgeben lsst,mit einem Monitor kann man auch 
 versuchen in die neuen Speicheradressen zu schreiben (je nach ausbau 
 verschieden) und es dann wieder zu lesen.
 Bei einer Erweiterung auf 2.5 Mbyte mssten sich so etwa 2.48 Millionen
 freie Bytes melden. (C64 ?)
 In Gfa-Basic lst sich die sache mit (fre(0) erfragen.

 Nach diesem Test kann man das Zeug wieder in das Gehuse einbauen und 
 sich ber den grsseren Speicher freuen. 

 Fr alle die ihren Rechner nur um zustzliche 512K auf 1 Mbyte
 erweitern wollen.... 
 Gilt fr 260/520 Rechner !
 Benutzt wurde eine Speicherweiterungskarte der Fa.CSF,es wurde diese Karte
 gewhlt da sie ordentlich und robust aufgebaut ist.  
 Und auch von Technischen Laien ohne grere Probleme eingebaut werden kann.
 Der Erweiterungskarte liegt eine Einbauanleitung in form eines DIN A4
 Blattes bei,die mehr oder weniger ausreichend ist!
 1.
 Den Rechner durch entfernen der 6 Schrauben auf der unter-
 seite ffnen...........
 2.Oberes Gehuseteil entfernen,Tastatur aus der halterung nehmen und
 vorsichtig das Keyboardkabel abziehen,dann die 6 Blechlaschen des
 Abschirmbleches geradebiegen und die Blechhaube nach oben abziehen.

 3.Als nchstes die Blechabdeckung des Videoshifters entfernen........
 (Nach oben abziehen,sie ist nur gesteckt)
 4.Den Rechner mit der Stromversorgungsbuchse nach rechts hinten auf den
 Tisch legen,jetzt den Blechrahmen der Shifterbox mit einem Scharfen
 Seitenschneider,links in richtung der MMU ausschneiden........
 (In Richtung der beiden Quadratischen Chips)....
 am einfachsten den ganzen Blechrahmen Auslten,der Deckel passt eh nicht
 mehr!
 5.Den Metallbgel der MMU Vorsichtig! entfernen und die kleine Adapter-
 platine vorsichtig in die Fassung drcken.......
 Achtung nicht die Anschlusstifte der Adapterplatine zwischen die Anschluss-
 beinchen der MMU und des Sockels drcken,das geht nicht.!!!!
 Der MMU-Sockel hat die kontakte etwas entfernt von den Anschlussbeinen
 nochmal,hierhinein mssen die Stifte der Adapterplatine...........
 Sie passt nur in eine Richtung !!
 den Rest der Erweiterung zur Seite legen.............
 6.Den Videoshifter langsam aus der Fassung hebeln,Richtung merken !
 Jetzt die Erweiterungskarte mit der Stiftreihe in die Fassung des Video-
 shifters drcken,(das geht etwas schwer)
 Es geht auch nur in eine Richtung,in der anderen Richtung ist das Kabel
 zur Adapterplatine zu kurz.
 7.Jetzt den Videoshifter in der gemerkten Richtung auf die dafr
 vorgesehene Fassung der Erweiterungskarte stecken und alles auf festen
 Sitz kontrollieren.(Besonders die Adapterplatine auf der MMU)

 8.Die Tastatur wieder anstecken und auf die vorgesehene stelle legen,
 Netzteil,Monitor und Floppy anschliessen,dann Einschalten ........
 In Basic lsst sich der freie Speicherplatz mit (? fre(0)) abfragen......
 Einfacher ist es eine Ramdisk mit 700K zu installieren,oder ein Programm
 zu laden welches auch Auskunft ber den Ram-Speicher erteilt.
 z.B Ramtest.Tos oder hnliches!!
 9.Alles Ausschalten und den Rechner wieder zuschrauben,natrlich achten
 wir auf die verschieden langen Schrauben.....oder ?
 (Es gibt sonst so Hssliche Beulen auf der Oberseite)
 So und dann kann es richtig losgehen.........
 Mit 1Mb Ram geht die Post ab..........
 Bei normalen Rechnern ohne geladene ACC's mssten so ca.910Kb frei sein.
 
 
 Ein jeglicher Speicherausbau der ST Serie wird im Speicherkonfigurations-
 register festgehalten welches sich an der Adresse $ FF 8001 befindet.

 8 Bit-Ram Konfigurationsregister  $FF8001
 ACHTUNG! nur in den 4 unteren Bit's wird der Ausbau festgehalten.
 
 Bit 3 2 1 0           Speicher      Konfiguration
 -------------------------------------------------
                       BANK 0        BANK1
 -------------------------------------------------
     0 0 0 0           128K          128K
     0 0 0 1           128K          512K
     0 0 1 0           128K          2Mb
     0 0 1 1           reserviert
     0 1 0 0           512K          128K
     0 1 0 1           512K          512K
     0 1 1 0           512K          2Mb
     0 1 1 1           reserviert
     1 0 0 0           2Mb           128K
     1 0 0 1           2Mb           512K
     1 0 1 0           2Mb           2Mb
     1 0 1 1           reserviert
     1 1 x x           reserviert
 
 Die Bestckung der Rechner-Rambnke kann mit 64Kbit,256Kbit 
 und mit 1Mbit-Chip's erfolgen,die zustzlichen Erweiterungskarten
 lassen allerdings nur die bestckung mit 256kBit und 1Mbit-Chips zu.

 Die Aufgabe des Registers besteht darin die unterschiedlichen
 Ausbaustufen zu einem durchgehend adressierbaren Speicherbereich zu
 verbinden. Egal mit was bestckt wurde.
 Dieses Konfigurationsregister kann beschrieben und gelesen werden.
 Irgendwelche exotischen,erfundene andere Bankbelegungen werden immer 
 mit einem Busfehler belohnt.
 
 Erweiterungen auf 2.5 /3 /4 / 4.5 /5 Mbyte werden mit 
 1Mbit Chips 511000- zugriffszeit zwischen 70 u. Max 100 Ns
 bestckt. z.B (Siemens)
 Die Erweiterungen auf 512K werden meist mit dem
 256Kbit Chip  41256- zugriffszeit zwischen 70 u. Max 120 Ns
 bestckt.
 Vereinzelt hat es vor einiger Zeit auch Platinen gegeben z.B auf 2.5 Mbyte
 die eine wahlweise bestckung mit 256K oder 1Mbit Chips zugelassen
 haben,ob die noch gehandelt werden kann ich nicht sagen.
 
 Wem die Platinen lsung zu teuer ist mu dann auf die
 selbstgestrickten Erweiterungen aus den Fachzeitschriften zugreifen,
 z.B der recht guten beschreibung aus der c't
 oder anderer Zeitschriften. Es sollte dann allerdings wirklich nur 
 von erfahrenen Ltern gemacht werden.
 Der eingriff in den,ja eigentlich funktionierenden Rechner ist hier
 schon gravierend und ist an manchen stellen spter,wenn es eventuell nicht
 geklappt hat unter Umstnden nicht mehr rckgngig zu machen.
 So wird bei einer Aufrstungsanleitung empfohlen die alten Speicherchips
 mit einem Seitenschneider abzuschneiden,um die schnippel dann besser
 Auslten zu knnen,wie zum Teufel soll man das wieder rckgngig machen.

 Abgeschnitten bleibt abgeschnitten....oder ?
 Auch bieten einige Wald und Wiesenanbieter Speicherweiterungen zum
 selbst einbau an,die manchmal kein Techniker einbauen kann. 
  
 So mssen dann die Chips in irgendwelche lcherliche,schief
 ausgesgte (Versuchboard's) Platinen 
 eingeltet werden,die wiederum dann mit blanken Drahtenden eben 
 mehr schlecht wie recht mit der Rechnerplatine verbunden wird.
 
 In den meisten Rechnermodellen sind die Speicherchips eben mal ein-
 geltet,weil Atari kein Geld fr ein paar Sockel ausgeben
 wollte.
 Nun muss ja bei einer Aufrstung auf z.B 4 Mbyte der gesamte,schon 
 vorhandene Speicher ausgeltet oder Abgeschnitten werden.....
 (Gesehen bei einer Telefonnummern-Speichererweiterungsfirma)
 (Ich glaub,es wei jeder was gemeint ist !?)    (Kostenpunkt 1200.- DM
 und so)
 Natrlich kann man den Rechner ja auch (gegen Aufpreis) zur Aufrstung
 einschicken......     (oder so !?!?)
 
 Die meisten Pin's der Speicherchips sind auf der Rechnerplatine 
 durchkontaktiert und auf der Platinenoberseite bzw. unterseite mit
 sehr dnnen Leiterbahnen verbunden. 
 Beim Auslten der vorhanden Chip's kommt es nun vor das man beim 
 aushebeln der Speicher eine solche Durchkontaktierung mit aus dem Loch
 herausreist,an der sog. Hohlniete hngt dann die Leiterbahn......
 die sich dann wie eine Wurstpelle wunderschn von der Platine lst.
 Mit einem Satz........der Rechner ist im Eimer !
 Beim Abschneiden der Chip-Beinchen ist das risiko zwar etwas geringer,
 aber dafr lassen sich die Speicherchips nur noch in den Abfall befrdern.
 (Funktionieren wrden sie ja schon noch,aber ohne beine ?)

 Auch das Auslten der abgeschnittenen Beinchen ist ein reines Gedulds-
 spiel........256 Lcher ...hem !
 Hiervon sei Abgeraten,es spart eine menge rger....und Geld.
     
 Etwas anderes ist es mit dem Huckepack auflten von neuen Speichern
 auf die bereits vorhandenen Speicher.
 Man kann so sehr gnstig zu etwas mehr Speicher kommen,einfach ist es
 so z.B einen 520STM auf 1 Mbyte aufzursten.
 Es mssen in diesem falle auch nur einige Pins der neuen Ram's 
 nachverdrahtet und herangefhrt werden,
 die anderen Pins werden ja mit dem 'unterman' verltet.
 
 Was allerdings auch keinen weiteren ausbau mehr zulsst.
 Es ist aber die schnellste und billigste Methode zu 1 Mbyte Speicher
 zu kommen.
 Beim Auflten solcher zustzlicher Chips sollte man auch auf einen kleinen
 Abstand zu dem unteren IC einhalten,er dient der besseren Luftzirkulation
 und somit einer lngeren Lebensauer der Speicher.
 Eine genaue Beschreibung zu geben whre allerdings mhselig,zumal diese
 Aufrstanleitung in jedem Soderheft zu finden ist.
 Das Huckepack auflten von Megabitchips ist grundstzlich auch mglich
 da die Pinkompatibilitt teilweise gegeben ist.
 Ausnahmen sind die zustzliche Adressleitung ,2 Pins mehr und eine leicht 
 unterschiedliche Pinbelegung.
 Diese unzulnglichkeiten mssten dann mit einem etwas grsserem
 Verdrahtungsaufwand beseitigt werden,der allerdings auch nur von
 gebten Leuten vorgenommen werden sollte.
 Die vielen 'Drhtchen' die dann zu sehen wren sind nicht schn,aber
 der Rechner htte somit auch ohne Platine 2.5 Mbyte Ram.
 
 Eine Reperatur oder ein austausch des Speichers wrde sich bei dieser
 Lsung hchst umstndlich und Zeitaufwendig gestalten.
 Im grossen und ganzen sind solche Erweiterungen mehr 'zusammengebastelt'
 als 'Erweitert' ,auch wird niemand fr diese Art der Aufrstung eine
 Funktionsgaratie geben oder bernehmen wollen.
 Und der weniger gebte User sollte sowieso die Finger davon lassen. 
    
 Die zu allen Lsungen zu bevorzugenden Megabit-Speicherchips kann man 
 in fast allen gngigen Elektronik-Versandfirmen bekommen,die aussnahme
 sind die groen Elektonik-Versandhuser.
 Die Chips werden in den meisten Computerfachzeitschriften wesentlich 
 billiger angeboten,zumal diese Anbieter auf Tagespreisbasis arbeiten.
 Man kann auf diese Art und Weise einen gnstigen Einkaufspreis erzielen
 der sich noch verbilligt wenn sich einige Leute ihre Rechner gemeinsam
 Erweitern wollen.
 Die Preise werden dann meist noch mal nach mengen gestaffelt,d.h man 
 kann die Chips (bei einer Abnahme von ca.200-300 Stck) zu einem 
 super Preis bekommen.

 Mit einem solch aufgerstetem Rechner lsst es sich viel bequemer
 Arbeiten,z.B sind endlich die groen DTP-Programme ohne einschrnkung
 benutzbar,der Rechner lsst sich mit geeigneter Software 'teilen'
 d.h es ist mglich mehrere Programme gleichzeitig im Speicher zu
 haben,zwischen denen dann bei Bedarf nur umgeschaltet wird.
 Auch ist das arbeiten mit einer groen Ramdisk kein problem mehr,da
 einfach genug Ram vorhanden ist,eine Ramdisk die ein komplettes 
 Programm einschliesslich der zu bearbeiten Dateien beinhaltet ist 
 einfach nicht zu bertreffen.
 Auch muss nicht bei jedem Bootvorgang berlegt werden welche .ACC's
 mitgeladen werden oder nicht.
 Es fllt einfach nicht mehr in's Gewicht.

 (c)1990 MRT
 
 
 
  Originalfassung von Robert Schaffner.
 
 Vernderte Texte die sich im Umlauf befinden entsprechen teilweise 
 nicht mehr meiner Orginalfassung und sollten besser gelscht werden.
 
 Insbesondere z.B: REPS.LZH
                 : REPA.LZH
                 : REPA_ST.LZH
                 
 Robert Schaffner @ OF2 (MausNet)
