,--------------------------------------------------------------------.
|                                                      18.12.1994    |
| COMMANDS.TXT                                                       |
|                                                                    |
| Beschreibung der internen Kommandos im noDesktop V3.00             |
|                                                                    |
| Copyright 1994 by no|Software GmbH                                |
|                                                                    |
| Autoren:                                                           |
|    Holger Zuck                                                     |
|    Ralph Mertens                                                   |
|    Andreas Fahrig                                                  |
|    Christian Stamm                                                 |
|    Marco Zahnen                                                    |
|                                                                    |
`--------------------------------------------------------------------'

Inhalt
======
I .................................... Befehle, Parameter und Optionen
II ................................................. Darstellungsweise
III ....................................... Dateinamen und Pfadangaben
1 ............. Die internen Kommandos (in alphabetischer Reihenfolge)
2 .................................... FensterOpts und TextFensterOpts
2.1 ...................................................... FensterOpts
2.2 .................................................. TextFensterOpts
3 ................................. Die Kommandos cp, mv, rm und touch
3.1 .................... Die Parameter der Kommandos cp, rm, mv, touch
3.2 ...................................................... Kommando cp
3.3 ...................................................... Kommando rm
3.4 ...................................................... Kommando mv
3.5 ................................................... Kommando touch


I  Befehle, Parameter und Optionen
==================================

In den noDesk-Skripten, -Objektdefinitionen und im noDesk-CLI werden die
auszufhrenden Funktionen nicht durch sinnbildliche Operationen auf einer
grafischen Bedieneroberflche, sondern durch Text-Befehle (noDesk-Kommandos)
angesprochen. Wie bei allen Kommandosprachen kann man auch in noDesk das
Laufverhalten der so angesprochenen Funktionen durch Parameter und Optionen
beeinflussen.
Bei den Parametern mu man zwischen zwingenden und fakultativen Pa- 
rametern unterscheiden:
Fakultative Parameter sind solche, deren Verwendung dem Benutzer
freigestellt ist. Sie dienen meist der Begrenzung eines Befehls auf
bestimmte Objekte. Kennzeichnend fr solche Parameter ist es auch, da das
zugehrige Kommando auch ohne Angabe eines Parameters sinnvoll ausgefhrt
werden kann.

 - Fakultative Parameter sind in der nachfolgenden Darstellung dadurch
   gekennzeichnet, da sie in eckige Klammern, also zwischen [ und ]
   gesetzt sind.

Ein zwingend anzugebender Parameter liegt dagegen vor, wenn ein Befehl ohne
Parameter nicht umgesetzt werden kann oder sinnlos ist. Ein Beispiel
hierfr ist der Befehl "cp", also Kopieren, der erst dann sinnvoll
ausgefhrt werden kann, wenn zugleich angegeben wird, was kopiert werden
soll und wohin es kopiert werden soll.

 - Zwingende Parameter werden ohne eckige Klammern dargestellt.

Neben den Parametern gibt es sodann die Optionen, die das Verhalten der
jeweiligen Funktion steuern knnen. Ihre Angabe ist fakultativ (also 
freigestellt), zumal hier meistens Standard-Einstellungen bestehen. Wenn die
einzelnen zu einem Befehl verfgbaren Optionen nicht durch ein Leerzeichen
getrennt sind, also in einem Block stehen, so heit dies, da nur eine der
Optionen aus dem Block gewhlt werden darf.


II  Darstellungsweise
=====================

Einige Zeichen und Darstellungsweisen werden des fteren in der
Kommandobeschreibung oder den Beispielen zu sehen sein:
(Die Zeichen <>[](){}| sind bei den tatschlichen Kommandos wegzulassen!)

1. < und >
   Diese Zeichen kennzeichnen, da es sich bei dem einzugebenden Parametern
   um einen Platzhalter handelt.

2. [ und ]
   Diese Zeichen bedeuten, da die Angabe des oder der eingeschlossenen 
   Parameter und Optionen fakultativ, also dem Benutzer freigestellt ist.

3. ( und )
   Diese Zeichen schlieen einen Ausdruck ein, welcher in den
   entsprechenden Kommandos zwingend zu verwenden ist.

4. { und }
   Der Ausdruck, den diese Zeichen umschlieen, kann mehrfach - mind.
   jedoch einmal - angegeben werden.

5. |
   Dieses Zeichen steht fr ein exklusives "oder" ; von den links und
   rechts des Zeichens stehenden Parametern oder Optionen darf also nur 
   eine(r) verwendet werden.

6. Leerzeichen
   Leerzeichen zwischen einzelnen Parametern und Optionen in der
   nachfolgenden Darstellung mssen in Kommandos ebenfalls verwendet werden.
   Umgekehrt darf bei fehlenden Leerzeichen zwischen einzelnen Parametern
   und Optionen in den Kommandos ebenfalls kein Leerzeichen gesetzt sein.

8. -
   Das Minuszeichen zeigt noDesk an, da nachfolgend von einer Option 
   Gebrauch gemacht wird. Dieses Zeichen mu also in den Kommandos zwingend
   verwendet werden, wenn es in der nachfolgenden Darstellung am Anfang
   einer Option oder Optionenliste steht.

9. Optionengruppen
   [-123456789C ABGOSl ...]  (Beispiel aus dem Kommando ls) bedeutet, da
   am Anfang der (fakultativen [...]) Optionen einmal das Minuszeichen
   stehen mu, gefolgt von jeweils hchstens einem Zeichen pro
   Zeichengruppe. Es mssen nicht aus allen Zeichengruppen Zeichen
   angegeben werden. Zwischen den Zeichen aus den einzelnen Gruppen drfen
   keine Leerzeichen stehen.
   Beispiele:
       Zulssig ist -4l, unzulssig sind -123AB oder 1  A.

   [-sNAGDU] [-dBNK] [-aZS] ...  (Beispiel aus dem Kommando wls) bedeutet,
   da zu Beginn der Optionenliste einmal das Minuszeichen stehen mu.
   Dahinter folgt aus den gewhlten Optionengruppen zu Beginn jeweils der
   kleine Buchstabe, und dann genau einer der dahinterstehenden 
   Grobuchstaben.
   Beispiel:
       -sNdBaS

10.  ... oder [...]
   Drei Punkt mit oder ohne eckige Klammern bedeuten, da der letzte
   Parameter mehrfach angegeben werden darf. ber die maximale Anzahl gibt
   die entsprechende Kommandobeschreibung Auskunft.


III  Dateinamen und Pfadangaben
===============================

Zahlreiche noDesk-Kommandos verlangen als Parameter die Angabe von
Dateinamen oder Pfaden. Fr deren Angabe gilt:

1. Dateinamen
   Ob als Angabe bei <Datei> nur der Dateiname oder der vollstndige 
   Pfadname erforderlich ist, hngt von mehreren Umstnden ab:
     Ist das Verzeichnis, in dem die anzugebende Datei steht, das aktuelle 
     Verzeichnis, gengt zumeist der Dateiname (z.B. LIESMICH.TXT). Der 
     vollstndige Pfadname der Datei ist in diesem Fall nur dann anzugeben, 
     wenn er an ein Programm bergeben werden soll, das nur den eigenen 
     Pfad kennt. Bei Dateien in einem Unterverzeichnis des aktuellen
     Arbeitspfades gengt die Angabe von ORDNER\DATEI.EXT.
     Stets nur der Dateiname ist anzugeben, wenn es sich um eine Datei aus 
     einem der im Suchpfad-Editor eingestellten Suchpfade handelt.
     Der vollstndige Pfadname dagegen ist immer dann anzugeben, wenn das
     Verzeichnis, in dem die Datei steht, nicht der aktuelle Arbeitspfad
     ist, und auch nicht als Suchpfad eingetragen ist.
     Bei ausfhrbaren Dateien schlielich gengt die Angabe des Dateinamens
     ohne Datei-Endung (Extension; z.B. .PRG). Ob der vollstndige Pfad
     davor anzugeben ist, hngt wie zuvor beschrieben zunchst vom
     Arbeitspfad und den eingestellten Suchpfaden ab. Hinzu kommt die
     Mglichkeit, da in der Alias-Liste eingetragenen Programme durch
     Angabe des Aliasses zu bezeichnen.

2. Verzeichnisnamen (Ordner und Laufwerke)
   Fr <Ordner> gilt zunchst das soeben ausgefhrte. Ob an einen
   Laufwerksnamen (z.B. C:) der Backslash (\) anzuhngen ist, hngt von den
   Arbeitspfaden der einzelnen Laufwerke ab. Z.B. gelangt man mit dem
   Befehl "cd C:" u.U. nicht in das Wurzelverzeichnis von C:, sondern in
   den Arbeitspfad dieses Laufwerks (z.B. C:\NODESK). Will man auf jeden
   Fall in das Wurzelverzeichnis von C:, mu die Kommandozeile also
   "cd C:\" lauten.



1  Die internen Kommandos (in alphabetischer Reihenfolge)
=========================================================

addalldrv   
            ruft den Dialog fr 'alle Laufwerke anmelden' auf.


addrv       
            ruft den Dialog fr 'Laufwerk anmelden' auf.


addic       <Type> <Titel> <Name> [-P<X>+<Y>] [-I<IconID>]

            bewirkt die Anzeige eines Icons auf dem Desktop.

            Parameter:
            <Type>
                Der Objekttyp, zu dem das Icon gehrt:
                    F    Datei
                    D    Ordner
                    A    Laufwerk
                    U    Werkzeug
            <Titel>
                Ein beliebiger Icon-Titel, maximal 12 Zeichen lang
            <Name>
                Der in der Icon-Resource-Datei definierte Name des Icons
            [-P<X>+<Y>]
                Die Koordinaten, an denen das Icon dargestellt werden soll
            [-I<IconID>]
                Hier kann man dem Icon eine ID (Nummer) zuweisen, durch die
                das Icon in anderen Kommandos referenziert werden kann


addutie    
            ruft den Dialog fr 'Werkzeug anmelden' auf


alias       [<AliasName> [<Substitute>]]

            weist dem string <Substitute> ein 'Krzel' (der alias) zu. Bei
            der Interpretation durch den CLI wird der alias wieder durch
            den eigentlichen string substituiert. Wird das Kommando 'alias'
            ohne Parameter angegeben, so wird eine Liste smtlicher zu
            diesem Zeitpunkt definierten aliases mit ihren Ersatzstrings
            ausgegeben.
            Aliases knnen mit dem Kommando unalias wieder gelscht werden.

            Parameter:
            <AliasName>
                Der alias-Name, beliebiger string
            <Substitute>
                Ein beliebiger String, dies ist der 'Inhalt' des alias.
                Wird dieser Parameter nicht angegeben, so wird der
                Ersatzstring des alias <AliasName> ausgegeben (sofern
                dieser definiert ist)


atexec      +m<min>|+h<hours>|<yymmddhhmm> <Cmd>

            'at time execute' fhrt zu einem bestimmten Zeitpunkt ein
            Kommando aus. Es ist aufgrund der verwendeten
            Betriebssystemroutinen nicht sichergestellt, da das Kommando
            exakt zum angegeben Zeitpunkt ausgefhrt werden kann. Auf
            keinen Fall sollte ein anderes Programm in dieser Zeitspanne
            laufen! Die angegebenen Werte knnen also nur Nherungswerte
            sein!

            Parameter:
            +m<min>
               relative Zeitangabe in Minuten (ab dem Zeitpunkt der Eingabe)
            +h<hours>
               relative Zeitangabe in Stunden (ab dem ... )
            <yymmddhhmm>
               absolute Zeitangabe Jahr/Monat/Tag/Stunde/Minute
            <Cmd>
               Das Kommando, das zum angegebenen Zeitpunkt ausgefhrt
               werden soll

            Beispiele:
                atexec +M1 'gecho huhu!'
                atexec 9108191930 'gecho "Enterprise fngt an!"'


break       
            unterbricht die weitere Ausfhrung einer 'while'- oder
            'foreach'-Schleife aus (siehe dort bzw. CLI.TXT).


cat         [<File> [...]]

            liest aus der angegebenen Datei und gibt deren Inhalt ber die
            Standardausgabe aus. Wird keine Datei angegeben, liest 'cat' von
            der Standardeingabe, daher lt sich 'cat' auch mit
            Eingabeumlenkung verwenden.

            Parameter:
            <File>
                Dateiname der zu lesenden Datei, es knnen mehrere Dateien
                angegeben werden, Wildcards sind ebenfalls erlaubt

            Beispiele:
                cat    *.C     -> gibt alle gefundenen Dateien mit der
                                  Endung '.C' auf den Bildschirm aus
                cat    <AUX:   -> liest von der seriellen Schnittstelle und
                                  gibt auf den Bildschirm aus


cd          [-w|<Path>|'..'|'\']

            wechselt den aktuellen Pfad. Wird kein Parameter angegeben,
            wird der aktuelle Pfad auf den Inhalt der Variablen 'HOME'
            gesetzt. Nheres zu den verschiedenen Varianten von Pfadangaben
            siehe in der CLI-Doku (CLI.TXT).

            Parameter:
            -w
                setzt den aktuellen Pfad auf den Pfad des aktiven
                WLS-Fensters
            <Path>
                Ein Pfad, der zum aktuellen Pfad werden soll
            '..'
                wechselt in die Pfadebene ber dem derzeit aktuellen Pfad
            '\'
                setzt den aktuellen Pfad auf das Wurzelverzeichnis des
                aktuellen Laufwerks

            Beispiele:
                (Vorausgesetzt wird der aktueller Pfad: 'C:\NODESK\UTP')
                cd D:\DIDELDUM      -> neuer Pfad: D:\DIDELDUM
                cd ..               -> neuer Pfad: C:\NODESK
                cd \                -> neuer Pfad: C:\


chgobn      <IconID> <NewName>

            'change object-name' - ndert den Namen eines Objektes.
            Dieses Kommando kann nur auf Objekte angewendet werden, die eine
            Icon-ID besitzen. Mit diesem Kommando kann z.B. dem Objekt
            'CLIPBOARD' eine andere Icon-Grafik 'zugewiesen' werden, so
            kann z.B. die Darstellung des Clipboards zwischen EMPTYBOARD und
            FULLBOARD gewechselt werden.
            (Wer mehr ber Objekte wissen will, mu wohl oder bel die Doku
            'OBJEKTE.TXT' lesen [viel Spa!!!!!-mz-])

            Parameter:
            <IconID>
                ID des Objektes
            <NewName>
                Der neue Name des Objektes


chgobt      <IconID> <NewTitel>

            'change object-title' - ndert den Titel eines Objektes

            Parameter:
            <IconID>
                ID des Objektes
            <NewTitel>
                Der neue Titel des Objektes


chkdesk     [ADFU]

            berprft die Existenz aller Objekte, deren Icons sich auf dem
            Desktop befinden (Laufwerke, Dateien, etc.). Die berprfung
            kann auf bestimmte Objekttypen eingeschrnkt werden

            Parameter:
            [ADFU]
                Objekttypen, auf die die Prfung beschrnkt wird:
                A   Laufwerk
                D   Ordner
                F   Datei
                U   Werkzeug


chmod       -[R|r][H|h][S|s][A|a][F|f][T|t][M|m][P|G|U|O] <File> [...]

            Mit dieser Funktion kann man die verschiedenen Attribute von
            Dateien verndern.

            Parameter:
            Standard-Dateiattribute:
                R/r        Read-only an/aus
                H/h        Hidden an/aus
                S/s        System an/aus
                A/a        Archiv an/aus
            Dateiattribute fr Programme:
                F/f        Fastload-Flag an/aus
                T/t        TT-Load an/aus
                M/m        TT-Alloc an/aus
            Programmattribute fr MultiTOS (mit Speicherschutz)
                P          Privat
                G          Global
                U          sUper
                O          readOnly
            <File>
                Name der Datei, deren Flags gendert werden sollen,
                Wildcards sind erlaubt


clrdesk     [-v]

            entfernt alle Icons vom Desktop und schliet alle Fenster.
            Wenn die Option -v angegeben wird, bekommt man eine Dialogbox,
            in der man bestimmen kann, ob der gesammte Desktop geleert
            werden soll oder ob man 'nur' alle Fenster schlieen will
            (das Schlieen aller Fenster gilt auch fr andere Prozesse - z.B
             offene Fenster von Accessories!)


cmrt_opts
            ruft den Dialog fr 'copy/move/remove-Optionen' auf


continue
            fhrt einen Sprung an den Anfang einer 'while'- oder 'foreach'-
            Schleife aus (siehe dort bzw. CLI.TXT).


cp          [-nvci kKu GqQ HzZ eE bB mM s<Datei> rR NfF x<match> 
            d|D<dd.mm.yy> t|T<hh:mm:ss>] <Quelldatei>|<Quellordner> 
            [<Quelldatei>|<Quellordner> [...]] [<Zieldatei>|<Zielordner>]

            siehe Kapitel 3


delic       [<IconID>]

            entfernt ein Icon vom Desktop.

            Parameter:
            <IconID>
                ID des zu entfernenden Icons. Wird kein ID angegeben, so
                wird das momentan selektierte Sekundrobjekt gelscht.


deskexec    [ADFU]

            Man erhlt eine Dialogbox mit einer Liste aller auf dem Desktop
            befindlichen Objekte. Die Liste kann durch die Angabe von
            Objektypen eingeschrnkt werden. Wenn man sich nun mit dem
            Cursor durch diese Liste bewegt, so wird um das aktuelle Icon
            auf dem Desktop, ber dessen Listeneintrag sich der Cursor
            gerade befindet, ein Rahmen gezeichnet, und man kann ber
            entsprechende Buttons das PopUp-Men aufrufen, die verschiedenen
            Doppelklick-Kommandos initiieren, usw.

            Parameter:
            [ADFU]
                Objekttypen, auf die die Liste eingeschrnkt werden soll
                A   Laufwerk
                D   Ordner
                F   Datei
                U   Werkzeug


deskload    <File>

            Desktop-Scriptdatei laden (entspricht dem 'Desktop laden' aus
            der Menleiste)

            Parameter:
            <File>
                Desktop-Scriptdatei, die geladen werden soll


deskpop     -D|-I<IconID>|<Type> <Name>

            ruft das PopUpMen eines auf dem Desktop liegenden Objektes auf.

            Parameter:
            -D
                PopUpMen des Desktops
            -I<IconID>
                PopUpMen fr das Icon mit der ID <IconID>
            <Type> <Name>
                PopUpMen fr das Icon vom Typ <Type> mit dem Namen <Name>


desksave    <File>

            speichert den aktuellen Desktop als Desktop-Scriptdatei.
            Dieses Kommando wird z.B. vom Menpunkt
            'Datei'-'Desktop'-'sichern' aufgerufen.
            **VORSICHT!!** : Die Datei wird vllig berschrieben, wer also
            mit einem Editor irgendwelche unanstndigen Dinge in sein
            Deskfile hackt, darf sich nicht wundern, wenn eben jene Dinge
            nach dem nchsten 'desksave' wieder futsch sind!!!

            Parameter:
            <File>
                Datei, in der die Desktopeinstellungen gesichert werden
                sollen


df          [[<Drive> [...]]|-H]

            zeigt Infos ber ein Laufwerk an. Wird kein Parameter angegeben,
            werden Infos zum aktuellen Laufwerk ausgegeben.

            Parameter:
            <Drive>
                Laufwerk, von dem die Infos gezeigt werden sollen
            -H
                Infos von allen Laufwerken anzeigen


echo        [-n] <Param>

            gibt einen Parameter als Zeichenkette auf dem Bildschirm aus

            Parameter:
            -n
                am Ende wird kein '\n' (newline) ausgegeben
            <Param>
                Parameter, der ausgegeben werden soll. Der Parameter kann
                aus einem einfachen string bestehen, er kann aber auch
                Variablen enthalten, deren Inhalt dann ausgegeben wird
                (Modifier u.. sind ebenfalls mglich). Wenn der Parameter
                Metazeichen enthlt, die als Text dargestellt werden
                sollen .... mu man erst die CLI-Doku lesen (tsch!!!)


elif
else
endif
            siehe unter 'if' (CLI.TXT)


end
            siehe unter 'foreach' bzw. 'while' (CLI.TXT)


exit
            Mit 'exit' verlt man den noDesk-CLI


expr        <Expression>

            wertet einen Ausdruck (expression) aus (z.B.
            Vergleichsoperationen)
            Das Ergebnis ist eine Zahl (eigentlich ein string, der eine Zahl
            enthlt), die auf den Bildschirm ausgegeben wird.

            Beispiel:
            expr 1+2       erzeugt folgende Ausgabe:
                           3    0x3    03    %0011


findmouse
            Es erfolgt eine aufdringliche Anzeige, um die Positions des
            Mauszeigers zu verdeutlichen (fr Vergeliche oder
            Grobildschirmbenutzer)


fsel        [-M<Menleisten-Meldung>] [<Path> [<FileName>]]

            ffnet die TOS-Dateiauswahlbox (wenn keine andere installiert
            ist) und liefert den ausgewhlten Dateinamen mit vollem Pfad in
            der Variablen 'LINE' zurck.

            Parameter:
            -M<Menleisten-Meldung>
                Ein Text, der als Hilfe in der Menleiste erscheint, whrend
                die Auswahl des Dateinamens erfolgt. 
                Wird dieser Parameter nicht angegeben, so erscheint der Text 
                "Bitte Dateinamen auswhlen!".
            <Path>
                Pfadvoreinstellung (kann eine Maske [z.B. *.c] enthalten),
                mit dem die Dateiauswahlbox initial geffnet wird. Wird
                kein Pfad angegeben, so werden der aktuelle Pfad und die
                Maske "*.*" verwendet
            <FileName>
                Wenn ein Pfad angegeben wurde, so ist es auch mglich, einen
                default-Dateinamen anzugeben. Wenn bei der Pfad-Angabe keine
                Maske angegeben wurde, so wird der Suffix dieses Dateinamens
                als Maske fr den Suchpfad verwendet.
            Beispiele:
                fsel -H"Desktop laden.. " $deskfile
                fsel $HOME\*.NDI NODESK.NDI
                fsel E:\TW TWRITE.INF      -->  fsel E:\TW\*.INF TWRITE.INF


foreach     <Variable> (<Wordlist>)

            siehe unter 'foreach' in der Datei CLI.TXT (Anhang A2)
                    

gask      [-MJ|-MO>] [-H<Titel>] <Line1>[<Line2>[<Line3>[<Line4>][<Line5>]]]

            bringt eine Dialogbox auf den Bildschirm. In der Dialogbox
            stehen zwei Buttons zur Auswahl: einer zum Besttigen und einer
            zum Abbrechen. Wird der Abbruch- bzw. Nein-Button angeklickt, so wird
            ein Wert ungleich Null zurckgeliefert ($status != 0), wodurch
            im Normalfall (ignoreerr nicht gesetzt) eine evtl. weitere
            Kommandoausfhrung abgebrochen wird!

            Parameter:
            -MJ
                In den Buttons stehen die Texte "JA" bzw. "NEIN"
            -MO
                In den Buttons stehen die Texte "OK" bzw. "ABBRUCH"
            -H<Titel>
                Text fr die Titelzeile der Dialogbox
                Der <Titel> kann auch durch ein Leerzeichen von der
                Option -H getrennt angegeben werden.
            <Line1>[<Line2>[<Line3>[<Line4>][<Line5>]]]
                Maximal fnf Textzeilen, die in der Dialogbox angezeigt
                werden


gecho       [-H<Titel>] <Line1>[<Line2>[<Line3>[<Line4>][<Line5>]]]

            gibt eine Dialogbox mit einem Text aus. Es steht nur ein
            OK-Button zum Verlassen der Dialogbox zur Verfgung.

            Parameter:
            -H<Titel>
                Text fr die Titelzeile der Dialogbox
                Der <Titel> kann auch durch ein Leerzeichen von der
                Option -H getrennt angegeben werden.
            <Line1>[<Line2>[<Line3>[<Line4>][<Line5>]]]
                Maximal fnf Textzeilen, die in der Dialogbox angezeigt
                werden


getclipbrd
            fragt den System-Clipboard-Pfad ab (der Pfad steht dann in der
            Variablen 'LINE')


getline     <length> [-D<Default>] [-H<Titel>] [<Line1>[<Line2>[<Line3>]]]

            ffnet eine Dialogbox mit einer Eingabezeile. Der eingegebene
            Text steht nach Verlassen des Dialogs in der Variablen 'LINE'.

            Parameter:
            <length>
                Lnge der Eingabezeile (max. 40)
            [-D<Default>]
                Vorgabetext in der Eingabezeile
            [-H<Titel>]
                Text fr die Titelzeile der Dialogbox
                Der <Titel> kann auch durch ein Leerzeichen von der
                Option -H getrennt angegeben werden.
            [<Line1>[<Line2>[<Line3>]]]
                Maximal drei Textzeilen, die in der Dialogbox angezeigt
                werden


goto        <Lable>

            siehe unter 'goto' in der Datei CLI.TXT (Anhang A2)


help        [<Kommandoname>]

            zeigt die Parameterliste eines internen Kommandos an. Wird kein
            Parameter angegeben, gibt 'help' alle internen Kommandos aus.

            Parameter:
            <Kommandoname>
                Das interne Kommando, zu dem Informationen angezeigt werden
                sollen


history     [-rh]

            gibt eine Liste der letzten eingegebenen Kommandos aus mit ihren
            Event-Nummern aus. Die Anzahl der zu speichernden Kommandos wird
            in der Variable 'history' festgelegt (siehe dazu: CLI.TXT).

            Parameter:
            -r
                Durch Angabe dieser Option erfolgt die Ausgabe in
                umgekehrter Reihenfolge, d.h. das neueste Kommando wird
                zuerst ausgegeben.
            -h
                Diese Option bewirkt, da die Event-Nummern der Kommandos
                nicht mit ausgegeben werden.


icmanage
            ruft den Dialog fr 'Icons verwalten' auf


identob     <Type> <Name>

            'identify Object' - sucht das ber <Type> und <Name>
            spezifizierte Desktopicon und liefert in der Variablen 'LINE'
            die Icon-ID dieses Icons zurck.
            Bei Fehlschlag steht in 'LINE' eine Null. Der Rckgabewert des
            Kommandos ist - auer bei Parameterfehlern - immer 0 (d.h die
            Variable 'status' enthlt eine '0').

            Parameter:
            <Type>    A|D|F|U
                      Typ des gesuchten Icons:
                        A   Laufwerk
                        D   Ordner
                        F   Datei
                        U   Werkzeug
            <Name>
                      Name des Objektes, dessen IconID ermittelt werden soll


if
            siehe unter 'if' in der Datei CLI.TXT (Anhang A2)


invset      <Variablenname>

            dient dem Invertieren des Existenzzustands einer Variablen

            Parameter:
            <Variablenname>
                is' wohl klar..


keynormal
            setzt die Werte fr Tastatur-Wiederholung auf die Standardwerte
            (die kann man unter 'Optionen' - 'Standards setzen'-'System'
            einstellen).


keyrepeat   <Delay> <Repeats>

            setzt die Tastatur-Wiederholungsgeschwindigkeit und die Zeit bis
            zum ersten Ansprechen der Tastenwiederholung.

            Parameter:
            <Delay>
                Ansprechzeit bis zur ersten Tasten-Wiederholung in 1/50stel
                Sekunden. Wenn 'delay' einen Wert kleiner als Null hat, wird
                nichts gendert.
            <Repeats>
                Wiederholgeschwindigkeit in 1/50stel Sekunden. Wenn
                'repeats' einen Wert kleiner als Null hat, wird nichts
                gendert.


login
            Beendet noDesk und geht in den login Status, d.h. es erfolgt der
            Login-Dialog mit Abfrage des Usernamens und des Passwords.
            NUR IM MEHRBENUTZERBETRIEB ZU VERWENDEN!
            Leider tut dieses Kommando unter MultiTos oder Mag!X nichts, da
            in diesem Fall kein NODESK.PRG gestartet worden sein darf. Unter
            diesen beiden Betriebssystemvarianten mu der noDesk fr einen
            Benutzerwechsel leider beendet und wieder neu gestartet werden!
            (sorry - wir arbeiten 'dran!)


logout
            beendet noDesk (wird wohl freiwillig keiner machen! - ODER ?!?!)
            Wenn man den noDesk unter Mag!X als Shell in MAGX.INF
            eingetragen hat, dann wird der noDesk automatisch von Mag!X
            neu gestartet!


ls          [-123456789C a ABGOSl ensb z0Z hv kK rR NfF x<Match>
            d|D<dd.mm.yy> t|T<hh:mm:ss>] [<File>|<Path> ...]

            listet das Inhaltsverzeichnis des Angegebenen Pfades auf
            (optional mit weiteren Informationen ber die gefundenen
            Dateien/Ordner).

            Parameter:
            -123456789
                           Spaltenzahl der Ausgabe; eine Ausgabe mit 2-9
                           Spalten erfolgt nur, wenn die Bildschirmbreite
                           dies zult!
            -C             Ausgabe mit maximal mglicher Spaltenzahl
            -a             auch "." und ".." Ordner anzeigen
            -ABGOSl        Zustzliche Infos ausgeben:
                -A           Dateiattribute
                -B           Erstellungszeit
                -G           Erstellungsdatum
                -O           Ausgabe der Ordnernamen mit '\'
                -S           Dateigre
                -l           Alle Infos ausgeben
            -ensb          Ausgabe sortieren nach
                -e           Art
                -n           Namen
                -s           Gre
                -b           Erstellungsdatum/-zeit
            -ZOz           Sortierung
                -Z           aufsteigend
                -O           nix (=keine Sortierung)
                -z           absteigend
            -hv            Sortierung
                -h           horizontal
                -v           vertikal
            -Kk            Dateinamen in
                -K           Grobuchstaben
                -k           Kleinbuchstaben
            -Rr            Unterverzeichnisse
                -R           rekursiv; d.h. es werden auch die Dateien aus
                                       den Unterverzeichnissen aufgelistet
                -r           nicht rekursiv (nur aktuelle Ebene)
            -NFf           Archiv-Bit
                -N           wird nicht beachtet
                -F           nur Dateien mit gesetztem Archiv-Bit auflisten
                -f           nur Dateien mit gelschtem Archiv-Bit auflisten
            -x<Match>
                           Dateien, die auf die Maske <Match> 'passen',
                           nicht auflisten
            -d|D<dd.mm.yy> Einschrnkung der Ausgabe auf Dateien, die
                           mindestens (-d) bzw. hchstens (-D) das angegebene
                           Datum als Dateidatum besitzen
            -t|T<hh:mm:ss> Einschrnkung der Ausgabe auf Dateien, die
                           mindestens (-t) bzw. hchstens (-T) die angegebene
                           Zeit als Dateizeit besitzen

            <file|path>
                           Namen von Ordnern, deren Inhalt, oder Namen von
                           Dateien, die aufgelistet werden sollen, Wildcards
                           sind selbstverstndlich erlaubt. Wird dieser
                           Parameter nicht angegeben, wird das
                           Inhaltsverzeichnis des aktuellen Pfades
                           aufgelistet


mem
            zeigt die Gre des grten aktuellen freien Speichersegmentes


mkdir       <Path>

            legt einen neuen leeren Ordner an. Existiert ein gleichnamiger
            Ordner schon, so wird eine Fehlermeldung ausgegeben.

            Parameter:
            <Path>
                Pfad und Name des neuen Ordners


more        <File> [...]

            zeigt den Inhalt einer bzw. mehrerer Datei auf dem
            Textbildschirm an und 

            Parameter:
            <File>
                Anzuzeigende Datei(en), Wildcards sind erlaubt

            Hinweis:
              Folgende Tastenkommandos existieren whrend der Anzeige:
              [Space]         eine Seite weiter
              [d]             eine halbe Seite weiter
              [Return]        eine Zeile weiter
              [n]             nchste Datei anzeigen (bei mehreren Dateien
                              als Parameter)
              [0]             Datei noch einmal vom Anfang zeigen
              [Esc] oder [q]  Anzeige abbrechen


mv          [-nvci oO GqQ HzZ eE yY bB mM s<Datei> rR NfF x<match> 
            d|D<dd.mm.yy> t|T<hh:mm:ss>] <Quelldatei>|<Quellordner> 
            [<Quelldatei>|<Quellordner> [...]] [<Zieldatei>|<Zielordner>]

            siehe Kapitel 3


newdesk     <Iconanzahl> [<Icondef.-Datei>] [<Objektdef.-Datei>]
            [<PullDown-Resource>] [<Wconsettings>]

            Dieses Kommando dient der Initialisierung des Desktops und hat
            eine absolute Kernfunktionalitt. Dieses Kommando sollte
            NIEMALS 'von Hand' eingegeben werden, da die Speicherverwaltung
            des noDesk davon ausgeht, da dieses Kommando immer zu einem
            spezifischen Zeitpunkt in der Datei 'DESK.NDS' (wird beim
            'Desktop speichern' erzeugt) ausgefhrt wird.

            Parameter:
            <Iconanzahl>
                 Maximal mgliche Anzahl von Icons, die sich auf der
                 Desktopoberflche befinden knnen.
            <Icondef.-Datei>
                 Der Dateiname der gewnschten Icon-Zuordnungsdatei (*.NDI)
                 (z.B. CNF\TT_H\NODESK.NDI)
            <Objektdef.-Datei>
                Der Dateiname der gewnschten Objektdefinitionsdatei (*.NDD)
                (z.B. CNF\TT_H\NODESK.NDD)
            <PullDown-Resource>
                Der Dateiname der Resourcedatei, in der ein eigener
                Objektbaum fr die Menzeile definiert ist
                (z.B. CNF\TT_H\MENU.RSC).
            <Wconsettings>:    <emul>,<BufCol>x<BufRow>
                Initialisierungswerte der WCON-Fenster. Jedes WCON-Fenster
                wird mit einem Krzel fr die Art der Terminal-Emulation
                (<emul>) und der Dimensionen des zu puffernden Bereichs
                (<BufCol>x<BufRow>) initialisiert. Es wird momentan nur ein
                Krzel fr die Terminal-Emulation erkannt, nmlich 'STD'.
                Dies bedeutet, da ber einen leicht erweiterten
                VT52-Emulator gearbeitet wird!
                DIE ERSTE DEFINITION IST FR DAS WSH-FENSTER, dann WCON1,
                WCON2 und WCON3. Man mu nicht alle WCON-Fenster definieren
                (spart Speicherplatz! ).
                Weiteres zu den WCON-Fenstern siehe in CLI.TXT!

            Beispiel:
                newdesk 50 XX.NDI XX.NDD XX.RSC STD,160x80 STD,80x80 STD STD


printenv
            gibt eine Liste aller gesetzten Environment-Variablen aus.


pwd         [*|<Drive>]

            gibt den aktuellen Pfad (Arbeitspfad) eines Laufwerks aus, wird
            kein Parameter angegeben, so wird der Arbeitspfad des aktuellen
            Laufwerks ausgegeben. (Das TOS merkt sich die Arbeitspfade aller
            angeschlossenen Laufwerke)

            Parameter:
            *           Arbeitspfade aller Laufwerke ausgeben
                        (inkl. A: u. B:)
            <Drive>     Laufwerk, dessen Pfad ausgegeben werden soll


redraw
            Baut den Bildschirm komplett neu auf, damit kann der 'Mll', den
            irgendwelche Programme evtl. hinterlassen haben, wieder entfernt
            wird.


return      [<Value>]

            bricht die Bearbeitung eines Scriptes ab.

            Parameter:
            <Value>
                dieser optionale Wert steht nach Abbruch des Scriptes in der
                Variablen 'status'


rm        [-nvci oO yY s<File> rR NfF x<match> d|D<dd.mm.yy> t|T<hh:mm:ss>]
          <Datei>|<Ordner> [...]

            siehe Kapitel 3


rmdir       <Path>

            lscht einen leeren Ordner. Ist der angegebene Ordner nicht
            leer, wird eine Fehlermeldung ausgegeben.

            Parameter:
            <Path>
                Der Ordner, der gelscht werden soll


sendmsg     <Empfnger> -M<MsgId> ...
                
            Sendet eine Nachricht an einen Proze.

            Parameter:
            <Empfnger>    Der empfangende Proze kann ber folgende
                           Arten ausgewhlt werden:
                           -I<apid>  Proze mit der Applikations-Nummer
                                     <apid>
                           -N<name>  Proze mit dem XACC-Namen <name>
                           -G<generic-name>  Proze mit dem XACC-Namen
                                     <generic-name> (dieser Name ist in
                                     der XDSC-Beschreibung untergebracht
                                     und sollte unabhngig von der
                                     Programmversion immer gleich sein!)
                           -A<name>  Proze mit dem Namen, durch den
                                     dieser mittels appl_find() zu
                                     identifizieren ist.
                                   
            -M<MsgId>      Die Art der Nachricht. Hierbei kann ein
                           numerischer Wert (z.B. 20 oder 0x4711) oder
                           einer der folgenden voreingestellten
                           Texte stehen:
                                     WM_REDRAW
                                     WM_TOPPED
                                     WM_FULLED
                                     AC_OPEN
                                     AC_CLOSE
                                     ACC_TEXT
                                     ACC_KEY
                                     AV_START
            ...            Die Werte, die mit dieser Nachricht verschickt
                           werden sollen. Mglich ist hierbei:
                           <Zahl>    ein 16-Bit Wert, fllt ein Messagewort
                           L<Zahl>   ein 32-Bit Wert, fllt zwei
                                     Messageworte
                           T<Text>   ein Text, dessen Zeiger in zwei
                                     Messageworte gefllt wird
                           Der erste Parameter beginnt mit dem
                           Messagewort 3.

            Hinweise und Beispiele:
            Eine Nachricht sieht im AES folgendermaen aus:
            Wort 0:          Nachrichtentyp
            Wort 1:          Applikations-Id des Senders
            Wort 2:          hier immer 0
            Wort 3 - 7:      Nachrichtentypabhngige Daten
            Um z.B. ein Accessory zu ffnen, verwendet das AES den
            Nachrichtentyp AC_OPEN (40). Als Daten erwartet dieser Typ an
            Wort 4 die Men-id des Accs:
              sendmsg -A"NOADDR  " -MAC_OPEN 0 2
            2. Beispiel - Man mchte eine Anfrage an ST-GUIDE stellen:
              sendmsg -A"ST-GUIDE" -MAV_START 'T*:\AES.HYP appl_write'

            Die genauen Beschreibungen der jeweiligen Nachrichtentypen ist
            in einschlgigen Programmiererdokumentationen nachzulesen.


set         [-ain] | [<Variablenname> [=|@ <Value>]]

            setzt oder verndert den Wert einer Variablen bzw. definiert
            eine Variable. 'set' kann den Wert eines Ausdrucks evaluieren,
            wenn statt des '=' ein '@' angegeben wird. Dieses Feature ist
            besonders gut einsetzbar, wenn in Scripten Schleifen eingesetzt
            werden! Wird kein Variablenname angegeben, so werden die
            vorhandenen Variablen aufgelistet.
            Fr die Auflistung der Variablen existieren folgende
            Mglichkeiten:

                Variablentyp            |kein Param.| -a  | -i  | -n
                ------------------------+-----------+-----+-----------
                User defined            |    +      |  +  |  -  |  +
                intern+sichtbar+gesetzt |    +      |  +  |  +  |  +
                intern+nicht sichtbare  |    -      |  +  |  +  |  -
                intern+nicht gesetzte   |    -      |  -  |  -  |  +
                ------------------------------------------------------

            Beispiele:
                    set x = 7+5    -> $x ist "7+5"
                    set x @ 7+5    -> $x ist 12
                    set ignorerr   -> setzt die Variable 'ignorerr'


setclipbrd  <Path>

            setzt den System-Clipboard-Pfad auf <Path>.


setcolors   {<Index>,<R>,<G>,<B>}

            Setzt die VDI-Farben fr den Farbwert <Index> auf die
            angegebenen RGB-Werte.
            <R>,<G> und <B> drfen Werte von 0-1000 enthalten bzw.
            knnen einige vordefinierte Texte angegeben werden (black,
            red, green, blue, cyan, yellow, pink, white).

            Beispiel:   setcolors 0,white 1,black
                        setcolors 1,400,400,400


setenv      <Variable> <Wert>
            Das Kommando setenv setzt einen Environment-Pfad. Man versteht
            hierunter, da einem Programm bei dessen Start ein
            Standard-Suchpfad bergeben wird. Die Environment-Verwaltung
            wird vom TOS-Betriebssystem kaum untersttzt; daher werten die
            meisten Programme auch keine Environment-Variablen aus.
            Ausnahmen in dieser Hinsicht sind PURE C sowie alle Programme,
            die das xArg-Verfahren verwenden.. noDesk verwendet in der
            Standard-Konfiguration drei Environment-Pfade, nmlich PATH,
            HOME und CLIPBOARD; sie werden im Skript GLOBALS.NDS gesetzt.

            Parameter:
            <Variable>     Name der zu setzenden Environment-Variable.
            <Wert>         Wert der zu setzenden Environment-Variable.

            Beispiel:      setenv PATH C:\UTIES;D:\TC\BIN
                           setenv PATH $PATH


sh          [-1]

            startet die Textshell des Kommandosprachen-Interpreters (CLI)
            (siehe Nheres in CLI.TXT).
            Die Shell kann auch von externen Programmen gestartet werden.
            Der Funktionsumfang ist in diesem Fall aber auf
            Texmodus-Kommandos beschrnkt. (Ein externer Aufruf erfolgt ber
            den Betriebssystem-Vektor '_shell_p', das externe Programm mu
            in diesem Fall ohne Auslagerung von noDesk gestartet worden
            sein.)

            Parameter:
            -1             Der CLI wird nur fr die Ausfhrung eines
                           einzigen Kommandos aufgerufen und danach sofort
                           wieder beendet.


sleep       <Time>

            veranlat die Unterbrechung smtlicher Operationen des noDesk
            fr eine bestimmte Zeit. Unter Multitasking-Betriebssystemen
            laufen die anderen Tasks unverndert weiter.

            Parameter:
            <Time>
                Zeit, fr die 'geschlafen' werden soll, in Sekunden. Die
                Zahl mu grer als Null und durch zwei teilbar sein.


source      [-h] <File>
            fhrt ein Script aus. Im Gegensatz zur normalen Ausfhrung von
            Scripten werden bei der Ausfhrung durch 'source' alle im
            betreffenden Script gesetzten Variablen global definiert
            (siehe auch CLI.TXT)

            Parameter:
            -h
                Bei Angabe dieser Option werden alle im Script enthaltenen
                Zeilen in die Historyliste kopiert, das Script selbst wird
                aber nicht ausgefhrt.
            <File>
                Script-Datei, die ausgefhrt werden soll


sys_opts
            ruft den Dialog fr 'System-Optionen' auf


touch       [-nvci oO GqQ eE s<Datei> rR NfF x<match> d|D<dd.mm.yy> 
            t|T<hh:mm:ss>] <Datei>|<Ordner> [...]

            siehe Kapitel 3


txtcolors   <Textcolor> <Backgroundcolor>

            setzt die Textbildschirmfarben fr den Text und den Hintergrund

            Parameter:
            <Textcolor>         Farbe des Textes
            <Backgoundcolor>    Farbe des Hintergrundes

            Fr die beiden Parameter kann entweder eine Farbe aus der
            folgenden vordefinierten Liste ausgesucht werden:
                black, white, red, cyan, green, blue, yellow, pink
            - oder die Farben werden als RGB-Werte angegeben:
                <Red>,<Green>,<Blue>
                Der Wertebereich fr die einzelnen Farbanteile liegt
                zwischen 0 und 1000


unalias     <AliasName>

            lscht eine alias-Definition.

            Parameter:
            <AliasName>
                Alias-Name, der mitsamt seines Ersatzstrings gelscht werden
                soll


unset       <VarName>

            lscht eine Variable, d.h. die Variable existiert danach nicht
            mehr.

            Parameter:
            <VarName>
                Name der zu lschenden Variablen


unsetenv    <VarName>

            lscht eine Environment-Variable.

            Parameter:
            <VarName>
                Name der zu lschenden Environment-Variablen


w_act       [-N<WinName>] [p]u|[p]d|[p]l|[p]r|t|b|s|x|y|z

            steuert den Cursor in WLS- und WTREE-Fenstern (sofern dieser
            eingeschaltet ist) und die Slider in allen Fenstertypen

            Parameter:
            -N<WinName>
                 Name des Fensters, auf das sich die nachfolgenden Kommandos
                 beziehen. Wird dieser Parameter nicht angegeben, werden die
                 Kommandos im aktuellen Fenster ausgefhrt.
            p    Dieser Zusatz zu den Optionen u,d,l und r bewirkt eine
                 Verschiebung um eine ganze Seite
            u    Cursor bzw. vertikalen Slider eine Position nach oben
                 bewegen
            d    Cursor bzw. vertikalen Slider eine Position nach unten
                 bewegen
            l    Cursor bzw. horizontalen Slider eine Position nach links
            r    Cursor bzw. horizontalen Slider eine Position nach rechts

            t    Bewegung zur obersten Position im Fenster
            b    Bewegung zur untersten Position des Fensters
            s    Objekt unter dem Fenstercursor selektieren
            x    Kommando fr Doppelklick ausfhren
            y    Kommando fr [SHIFT]-Doppelklick ausfhren
            z    Kommando fr [CTRL]-Doppelklick ausfhren


w_close     [-W<Fensternummer>|-N<Name>|-A]

            schliet ein geffnetes Fenster. Wird kein Parameter angegeben,
            so wird das momentan aktive Fenster geschlossen.

            Parameter:
            -W<Fensternummer>
                Nummer, die oben links in jedem noDesk-Fenster angezeigt
                wird. Das Fenster mit dieser Nummer wird geschlossen.
            -N<Name>
                Name des zu schlieenden Fensters (mu beim ffnen ebenfalls
                mit einer Option -N<Name> angegeben worden sein!)
            -A
                alle Fenster schlieen


w_full      [-N<Name>] Full|Normal|Change

            ndert die Gre eines Fensters. Wird kein Fenstername
            angegeben, so wird die Gre des momentan aktiven Fensters
            verndert.

            Parameter:
            -N<Name>
                drfte mittlerweile bekannt sein ..
            Full
                Das Fenster wird auf die maximalen Ausmae vergrert.
            Normal
                Die Fenstergre wird auf den vorherigen Wert zurckgesetzt.
            Change
                Je nach momentanem Zustand wird die Fenstergre auf
                'Normal' oder 'Full' gesetzt.


w_set       [<FensterOpts>]

            setzt die <FensterOpts> des aktiven Fensters. Zu den
            <FensterOpts> siehe Kapitel 2 weiter unten.


w_stdpos    <Pos1>[ <Pos2>[ <Pos3>[ <Pos4>]]]

            setzt die vier Standardpositionen und -gren fr Fenster. Nach
            diesen Angaben richten sich die Positionen der Fenster, die mit
            den Kommandos 'wdump', 'wview', 'wls', etc. und dem Parameter
            '-P' ohne explizite Koordinatenangabe geffnet werden.

            Parameter:
            <PosX>
                Koordinatenangabe fr die entsprechende Standardposition im
                folgenden Format:
                <X>+<Y>x<W>x<H>
                    <X>    X-Koordinate der linken oberen Ecke
                    <Y>    Y-Koordinate der ...
                    <W>    Breite des Fensters
                    <H>    Hhe des Fensters


w_top       [-W<Fensternummer>|-N<WinName>]

            wechselt das aktive Fenster; ist kein Parameter angegeben, wird
            das unterste Fenster 'getopped'.

            Parameter:
            -W<Fensternummer>
                Nummer, die oben links in jedem noDesk-Fenster angezeigt
                wird. Das Fenster mit dieser Nummer wird getopped.
            -N<WinName>
                Name des Fensters, das getopped werden soll


w_unsel     [-D|-N[<WinName>]|-W<Fensternummer>]

            deselektiert Icons auf dem Desktop oder in Fenstern. Wird kein
            Parameter angegeben, werden alle Icons auf dem Desktop und in
            allen Fenstern deselektiert.

            Parameter:
            -D
                Alle auf dem Desktop liegenden selektierten Icons
                deselektieren
            -N[<WinName>]
                Alle selektierten Icons in dem Fenster mit dem Namen
                <WinName> deselektieren. Wird <WinName> nicht angegeben, so
                wird das aktive Fenster genommen
            -W<Fensternummer>
                Nummer, die oben links in jedem noDesk-Fenster angezeigt
                wird. Alle selektierten Icons in dem Fenster mit dieser
                Nummer werden deselektiert.


wait
            wartet auf eine beliebigen Tastendruck. Hiermit kann z.B. nach
            Beendigung eines im Grafikmous aufgerufenen Textkommandos der
            sofortige Bildschirmwechsel verhindert werden.


warc        <Archiv> [<WlsOpts>] [<FensterOpts>]

            Mit diesem Befehl wird ein WLS-hnliches Fenster mit dem Inhalt
            eines Archivs angezeigt. Die default-Objektspezifikation ist
            W_LHARC, woran sich unschwer erkennen lt, da in dem Fall von
            einer *.LZH Datei ausgegengen wird. Um andere Archive
            anzuzeigen, gibt man als <FensterOpts>-Option -TW_<Archivtyp>
            an.

            Parameter:
            <Archiv>       Dateiname des anzuzeigenden Archivs
            <WlsOpts>      Optionen fr LS-Fenster (siehe Kommando 'wls')
            <FensterOpts>  Optionen fr Fenster allgemein (nheres im
                           Kapitel 2 am Ende dieser Datei)

            Beispiel:
                warc xy.zoo -TW_ZOO -P$wlspos1


warc_cd     [-l] [+]<ArchivePath>

            Dieser Befehl ist das Ebenbild von wls_cd und dient dem change-
            directory in warc-Fenstern.

            Parameter:
            -l
                neuer Pfad wird gelockt, d.h. man kann sich in der
                Ordnerhierarchie nicht 'hher' bewegen als diesen Pfad 
            [+]<ArchivePath>
                Wenn ein + angegeben wurde, wird der darauf folgene
                <ArchivePath> relativ zur momentanen Position interpretiert.
                Bei Angabe ohne + wird davon ausgegangen, da <ArchivePath>
                ein absoluter Pfad ist.


warc_sel    <Maske>

            Mit dem Kommando warc_sel werden im aktuellen warc-Fenster die
            Dateien selektiert, deren Namen auf die angegebene Maske
            pat. Die Wildcards * und ? sind erlaubt.

            Parameter:
            <Maske>      Maximal 12 Zeichen langer String 
                         im blichen Dateinamen-Format.

            Beispiele:
            warc_sel *.*   selektiert alle Dateien im aktuellen
                           warc-Fenster.
            warc_sel M*.C  selektiert alle C-Dateien, die mit 'M' beginnen


warc_set    [-sNADGU] [-dBNK] [-aZS] [-g<Limit>] [-m<Mask>] [-tGADT]

            Das Kommando warc_set ndert die Darstellungsform und die Art
            der Sortierung der Dateien im aktiven warc-Fenster. Auerdem
            lt sich eingrenzen, welche Dateien im Fenster anzuzeigen sind,
            und mit welcher Spalten- oder Zeilenanzahl die Dateien
            dargestellt werden sollen.

            Parameter siehe 'wls'


waux
            ffnet das WAUX - Fenster. Nheres siehe in der Dokumentation
            zum CLI (CLI.TXT)!


wcon        [-<WCON-Nummer>] [<TextFensterOpts>] [<FensterOpts>]

            ffnet ein WCON-Fenster mit den angegebenen Optionen.

            Parameter:
            <WCON-Nummer>:
                Die Nummer des WCON-Fensters, das geffnet werden soll:
                    0         WSH-Fenster
                    1         WCON1
                    2         WCON2
                    3         WCON3
            <TextFensterOpts>
            <FensterOpts>
                siehe Kapitel 2 zu <FensterOpts> am Ende dieser Datei


wcon_set    [-<WCON-Nummer>] [<TextFensterOpts>]

            setzt die Textattribute eines WCON-Fensters.

            Parameter:
            [-<WCON-Nummer>]
                Nummer des WCON-Fensters, dessen Attribute gendert werden
                sollen. Wird keine Nummer angegeben, werden die Attribute
                des aktiven WCON-Fensters gendert.
            <TextFensterOpts>
                siehe Kapitel 2 zu TextFensterOpts am Ende dieser Datei

            Bsp.: wcon_set -1 -f6 -t4       ffnen des WCON-1-Fensters
                                            mit der Fontgre 6 und der
                                            Tabulatorweite 4.


wdump       <File> [<TextFensterOpts>] [<FensterOpts>]

            zeigt eine Datei als Hex-Dump in einem Fenster an.

            Parameter:
            <File>
                Die Datei, die angezeigt werden soll
            <TextFensterOpts>
                siehe Kapitel 2 am Ende dieser Datei
            <FensterOpts>
                siehe Kapitel 2 am Ende dieser Datei


wdump_set   [-f<font>]

            Das Kommando wdump_set setzt die Darstellungsattribute eines 
            wdump-Fensters.

            Parameter:
            -f<font>        neue Fontgre <font> (momentan noch - wird
                            sich wohl bald ndern):
                            4     mini
                            6     klein
                            12    gro
                            13    normal
                            26    riesig


wfind       [-C] [<Dateiname> [...] -L <Pfad> [...]]

            Mit wfind wird in Laufwerken und Ordnern nach einer oder
            mehreren Dateien gesucht. Ist die Suche erfolgreich, wird ein
            wls-Fenster geffnet, in dem die gefundenen Dateien selektiert
            sind. Um bei die Suche in den Unterverzeichnissen oder in
            anderen, noch nicht durchsuchten Verzeichnissen mit denselben
            Parametern fortzusetzen, mu man "wfind -C" aufrufen. Hierauf
            wird die Suche ab dem Pfad fortgesetzt, in dem die letzte Datei
            gefunden wurde.

            Parameter:
            -C                 Suche mit den Parametern des zuletzt
                               aufgerufenen wfind-Kommandos fortsetzen.
                               Hat noch kein wfind-Lauf stattgefunden oder
                               waren schon alle angegebenen Pfade
                               durchsucht, erfolgen Fehlermeldungen.
            <Dateiname> [...]  Name der zu suchenden Datei(en). 
                               Mehrere Dateinamen mssen druch Leerzeichen
                               voneinander getrennt werden. Die Verwendung
                               der Wildcards * und ? ist zulssig.
            -L <Pfad> [...]    Nach der Option -L werden alle Laufwerke und
                               Pfade (durch Leerzeichen getrennt) angegeben,
                               auf denen die spezifizierten Dateien gesucht
                               werden sollen.

            Hinweise:
            Wird wfind ohne Parameter aufgerufen, erscheint eine Dialogbox,
            in der eine zu suchende Datei und die Laufwerke, auf denen
            gesucht werden soll, angegeben werden knnen.
            noDesk greift, wenn die Suche erfolgreich war, auf die in der
            Skriptdatei INIT.NDS gesetzten internen Variable $wfindcmd zu

            Beispiele:
                wfind DEMO*.TXT -L C: D: E:\TC\ F:\TW\
                wfind -C


while
wend
            siehe Dokumentation in CLI.TXT (Anhang A2)


wls         [<Path>] [<WlsOpts>] [FensterOpts]

            Das Kommando wls ffnet ein neues Fenster vom Typ wls mit dem
            Inhalt des angegebenen Ordners <Path> (oder Laufwerks).

            Parameter:
            <Path>
                Pfad, dessen Inhalt angezeigt werden soll
            <WlsOpts>
                spezielle Optionen fr WLS-Fenster:
                  [-sNADGU] [-dBNK] [-aZS] [-g<Limit>] [-m<Mask>]
                  [-tGADT] [-l[<Locklen>]]

                 -sNADGU    Sortieren nach:
                            N    Name
                            A    Art
                            D    Datum
                            G    Gre
                            U    physikalischer Reihenfolge
                                 (=keine Sortierung)
                 -dBNK      Darstellung als:
                            B    Bilder (Icons)
                            N    normal-groer Text
                            K    kleiner Text
                 -aZS       Aufbau der Darstellung in
                            Z    Zeilen
                            S    Spalten
                 -g<Grenze> <Grenze> kann sein:  F|D|<Zahl>
                            Maximale Anzahl von Zeilen/Spalten. Beim
                            zeilenweisen Aufbau gibt die Grenze die
                            Spaltenzahl an und umgekehrt.
                            Wird 'F' angegeben, wird die Zeilen-/Spaltenzahl
                            an das Fenster angeglichen, bei Angabe von 'D'
                            erfolgt eine dynamische Anpassung (bei jedem
                            Vergrern oder Verkleinern des Fensters)
                 -tGADT     Zustzliche Informationen bei Textdarstellung:
                            G    Dateigre
                            A    Attribute
                            D    Erstellungsdatum
                            T    Erstellungszeit
                            Bei alleiniger Angabe von -t wird nur der
                            Dateiname ausgegeben.
                -<Mask>     Hier kann eine Maske fr die Anzeige von
                            Dateinamen angegeben werden. Nur die auf die
                            Maske 'passenden' Dateinamen werden angezeigt.
                            Die Maske gilt nicht fr Unterverzeichnisse,
                            diese werden immer angezeigt.
                -l<Locklen> Der Pfad wird gelockt, d.h. man kann sich in der
                            Ordnerhierarchie nicht 'hher' bewegen als
                            diesen Pfad.
                            Bei der optionalen Angabe eines Wertes
                            <Locklen> werden nur die ersten <Locklen>
                            Zeichen von <Path> als Lock-Pfad verwendet.
                            Wird also z.B. der Ordner C:\TRASH mit -l
                            geffnet, ist es nicht mglich, in demselben
                            Fenster auch das Verzeichnis von C:\ anzeigen
                            zu lassen.
            <FensterOpts>
                siehe Kapitel 2 zu <FensterOpts> am Ende dieser Datei


wls_cd      [-l] <Path>

            ndert den Pfad eines WLS-Fensters.

            Parameter:
            [-l]
                neuer Pfad wird gelockt, d.h. man kann sich in der
                Ordnerhierarchie nicht 'hher' bewegen als diesen Pfad
            <Pfad>
                Name des Ordners (ggf. mit vollem Pfadnamen), dessen Inhalt
                im aktiven wls-Fenster abzubilden ist.


wls_opts
            ruft den Dialog fr 'WLS-Standards' auf.


wls_set     [-sNADGU] [-dBNK] [-aZS] [-g<Limit>] [-m<Mask>] [-tGADT]

            Das Kommando wls_set ndert die Darstellungsform und die Art der
            Sortierung der Dateien im aktiven wls-Fenster. Auerdem lt
            sich eingrenzen, welche Dateien im Fenster anzuzeigen sind, und
            mit welcher Spalten- oder Zeilenanzahl die Dateien dargestellt
            werden sollen.

            Parameter siehe 'wls'


wls_sel     <Maske>

            Mit dem Kommando wls_sel werden im aktuellen wls-Fenster die
            Dateien selektiert, deren Namen auf die angegebene Maske
            pat. Die Wildcards * und ? sind erlaubt.

            Parameter:
            <Maske>      Maximal 12 Zeichen langer String 
                         im blichen Dateinamen-Format.
            Beispiel:
            wls_sel *.*  selektiert alle Dateien im aktuellen LS-Fenster.


wpic        -t<Treiber> <Datei> [-c<Farben>] [<FensterOpts>]

            Das Kommando wpic bringt Bilder in einem wpic-Fenster zur
            Anzeige. Voraussetzung fr das Funktionieren dieses Kommandos
            ist, da fr den anzuzeigenden Grafik-Datei-Typ ein Bild-Treiber
            existiert, der dem wpic-Kommando als Parameter bergegeben wird.
            Die noDesk-Grafiktreiber knnen angesichts der unberschaubaren
            Zahl von Grafikformaten nur einen Teil der gngigen
            Bilddateiformate abdecken. (Die Schnittstelle zum noDesk fr
            die Entwicklung eigener Grafiktreiber wird in Krze
            verffentlicht werden)

            Parameter:
            -t<Treiber>      Name des von wpic zu verwendenden
                             Grafiktreibers.
            <Datei>          Name der anzuzeigenden Bilddatei.
            -c<Farben>       Fr die Darstellung zu benutzenden Farben.
            <FensterOpts>    Siehe Kapitel 2 am Ende dieser Datei

            Hinweis:
            Bei einem fehlenden Treiber wird eine Fehlermeldung ausgegeben.
            Beispiel:
              wpic -t$NDHOME\NDSYS\IMG.NDT D:\WORDPLUS\BILDER\TIGER.IMG -P


wtree       [<Drive>] [-dNnKk] [<FensterOpts>]

            Mit dem Kommando wtree wird ein Fenster mit dem Ordnerbaum des
            bergebenen Laufwerks geffnet. Die dort dargestellten Ordner
            lassen sich genauso ffnen, kopieren, lschen etc. wie in einem
            WLS-Fenster.

            Parameter:
            <Drive>        Laufwerkskennung (z.B. A:). Wird ein Ordnername
                           mit vollem Pfad bergeben (z.B. C:\NODESK), wird 
                           die Laufwerkskennung automatisch extrahiert.
            -dN            Ordner mit normalem Text und Rahmen anzeigen.
            -dn            Ordner mit normalem Text ohne Rahmen anzeigen.
            -dK            Ordner mit kleinem Text und Rahmen anzeigen.
            -dk            Ordner mit kleinem Text ohne Rahmen anzeigen.
            <FensterOpts>  Siehe Kapitel 2 am Ende dieser Datei

            Beispiel:    wtree C: -dK -C14 -P0+19x330x232


wtree_set   [-dNnKk]

            Das Kommando wtree_set ndert die Darstellungsart eines
            Ordnerbaums in einem wtree-Fenster.

            Parameter:     Siehe Kommando wtree.

            Beispiel:      wtree_set -dN


wtalk
            ffnet das WTALK- und das WAUX-Fenster. Nheres siehe in der
            Dokumentation zum CLI (CLI.TXT)!


wtx_opts
            ruft den Dialog fr 'Textfenster-Standards' auf.


wtxt_find   [-c] [-fbspewi] [<String>]

            Mit wtxt_find kann eine Zeichenkette in einem wview- oder
            wdump-Fenster gesucht werden. Wird wtxt_find nur mit der
            Option -c aufgerufen, wird die vorherige Suche wiederholt.
            Wenn die Zeichenkette im Text gefunden wird, wird die
            Textstelle invers dargestellt.

            Parameter:
            -fb      Suchrichtung:
                       f    vorwrts
                       b    rckwrts
            -spe     Position, ab der die Suche beginnen soll:
                       s    ab Textanfang
                       p    ab aktueller Position
                       e    ab Textende
            -w       Nur ganze Wrter berprfen, d.h die Suche ist nur
                     dann erfolgreich, wenn die zu suchende Zeichenkette 
                     als ganzes Wort vorkommt.
            -i       Gro-/Kleinschreibung ignorieren.
            <String> Zu suchende Zeichenkette.

            Hinweise:
            Werden keine Parameter angegeben, erscheint eine Dialogbox, in
            der die Zeichenkette und die Suchoptionen eingegeben werden
            knnen.


wtxt_goto   [<Zeilennummer>]

            Mit wtxt_goto kann eine bestimmte Zeile in einem wview- oder 
            wdump-Fenster angesprungen werden. Werden keine Parameter
            angegeben, erscheint eine Dialogbox, in der die Zeilennummer
            der anzuspringenden Zeile angegeben werden kann.
            Wird eine zu hohe Zeilennummer angegeben, springt noDesk zur
            letzten Textzeile. Bei einer Wiederholung dieser Operation wird
            eine Fehlermeldung ausgegeben.

            Parameter:
            <Zeilennummer>  Nummer der Zeile, die angesprungen werden soll.

            Beispiel:       wtxt_goto 40


wview       <Datei> [<TextFensterOpts>] [<FensterOpts>]

            Das Kommando wview stellt den Inhalt einer Datei in einem
            Text-Fenster vom Typ wview dar. Der Text wird gem den
            angegebenen <TextFensterOpts>, anderenfalls nach der
            Standardeinstellung ausgegeben.

            Parameter:
            <Datei>             Dateiname der darzustellenden Datei.
            <TextFensterOpts>   Siehe Kapitel 2 am Ende dieser Datei
            <WinOpts>           Siehe Kapitel 2 am Ende dieser Datei

            Beispiel:
                wview ~\CNF\GLOBALS.NDS -P155+73x328x262 -f26 -loff -t4


wview_set   [-lON|OFF] [-f<Font>] [-t<Tab>]

            Das Kommando wview_set setzt die Darstellungsattribute eines
            wview-Fensters.

            Parameter:
            -lON|OFF        Zeilennummerierung an (-lON) bzw. aus (-lOFF)
            -f<Font>        Font zur Textdarstellung ndern. 
            -t<Tab>         Tabulatorgre ndern.

            Hinweis:
            Werden keine Parameter angegeben, erscheint eine Dialogbox,
            in der die entsprechenden Werte gesetzt werden knnen.
            Beispiel:       wview_set -lON -f13 -t4


xacclist
            listet alle ber das XACC-Verfahren angemeldeten Prozesse auf.


xaccrcv     [<Text>[<Cmd>]]

            Mittels xaccrcv kann man bis zu 20 verschiedene Kommandos
            definieren, die noDesk ausfhrt, wenn ein <Text> ber eine
            ACC_TEXT Nachricht empfangen wird.
            Falls der Anfang einer ACC_TEXT Nachricht exakt mit <text>
            bereinstimmt, so wird der Rest der Nachricht als Parameter
            an <Kommando> bergeben.

            Parameter:
            <Text>             Textinhalt der ACC_TEXT Nachricht
            <Kommando>         auszufhrendes Kommmando

            Wird xaccrcv ohne Parameter aufgerufen, so wird die gesamte
            Liste von Zuordnungen gelscht.
            Wird nur der Parameter <Text> angegeben, so wird die Zuordnung
            fr <Text> entfernt.

            Beispiel:
              xaccrcv Jrg echo huhu      Wenn die ACC_TEXT Nachricht
                                          "Jrg" empfangen wird, dann
                                          erscheint die Ausgabe huhu


xaccsend    -I<apid>|-N<Name>|-G<generic-name> <Text>

            Sendet an einen XACC-Proze eine ACC_TEXT Nachricht. Der
            Zielproze kann auf drei verschiedene Arten adressiert werden:

            Parameter:
            -I<apid>           Proze mit der Applikations-Nummer <apid>
            -N<Name>           Proze mit dem XACC-Namen <Name>
            -G<generic-name>   Proze mit dem XACC-Namen <generic-name>
                               (dieser Name ist in der XDSC-Beschreibung
                               untergebracht und sollte unabhngig von der
                               Programmversion immer gleich sein!)




2  FensterOpts und TextFensterOpts
==================================

Viele noDesk-Kommandos erfordern als Parameter einige Standard-Kommandos
fr die Verwaltung von Fenster und Icons. Hierbei handelt es sich um die
sog. FensterOpts und TextFensterOpts, also die Optionen zur Steuerung von
Fenstern und Textfenstern. Diese sollen wegen ihrer bergreifenden
Gltigkeit vorab erlutert werden:

2.1 FensterOpts
---------------
  [-P[<X-Pos>+<Y-Pos>(x<Weite>x<Hhe>)]] [-S<X-Pos>+<Y-Pos>] 
  [-I<IconId>] [-K<X-Pos>+<Y-Pos>(x<Weite>x<Hhe>)] [-N<Name>] 
  [-X<Kommando>] [-T<Fenstertyp>] [-C<Hintergrundfarbe><Muster>]

Die FensterOpts enthalten die Optionen fr die auf dem Desktop 
darzustellenden grafischen Objekte. Folgende Parameter und Optionen 
gehren zu den FensterOpts:

a)  -P[<X-Pos>+<Y-Pos>(x<Weite>x<Hhe>]
    Position des Fensters oder Icons.
    Hinweise:
      Die Maximalwerte hngen von der aktuellen Auflsung ab. Die aktuelle 
      Auflsung kann mit den Variablen $screenw (Bildschirmbreite in Pixeln)
      und $screenh (Bildschirmhhe in Pixeln) ermittelt werden. Zur
      Ermittlung von Positionsangaben enthlt der Desktop eine Hilfe:
      Im Fenstermen kann man durch Anwhlen des Eintrags "Position zeigen"
      die Position des aktuellen Fensters anzeigen lassen.

    Fr die Positionsangaben gelten folgende Regeln:

    (1) Fenster:
    Die Angabe einer Position wird immer mit -P eingeleitet. Folgen auf 
    diese Option keine Koordinaten, wird das Fenster nach den Standard- 
    Koordinaten (w_stdpos) positioniert. Werden Koordinaten angegeben, so
    mssen sie folgendem Format entsprechen:

        <X-Pos>+<Y-Pos>(x<Weite>x<Hhe>)

    Hierbei gilt:
    Werden keine X- und Y-Koordinaten angegeben, aber Weite und Hhe, mu
    das Fenster noch durch Mausklick positioniert werden. Werden Weite und
    Hhe nicht angegeben, aber die X- und Y-Position, mu anschlieend noch
    die Gre des Fensters durch Aufziehen des Rahmens und Mausklick
    festgelegt werden. Ohne Angabe von -P berhaupt mssen sowohl die
    Position als auch die Gre des Fensters durch Mausklicks festgelegt
    werden.
    Beispiel:

        wview ~\CNF\GLOBALS.NDS -P20+20x400x300

    bewirkt, da die Datei CNF\GLOBALS.NDS aus dem HOME-Verzeichnis (~) in
    ein Fenster zu ffnen ist, dessen linke obere Ecke auf der Koordinate
    x=20 y=20 liegt, und das die Weite 400 und die Hhe 400 hat.

    (2) Icons (Kommando addic):
    Die Angabe von Icon-Positionen wird ebenfalls mit der Option -P
    eingeleitet. Folgen auf diese Option keine Koordinaten, erscheint eine
    Fehlermeldung. Die Koordinaten mssen folgendem Format entsprechen:

        <X-Pos>+<Y-Pos>

b)  -S<X-Pos>+<Y-Pos>
    Sliderkoordinaten (nur in Fenstern).

    Hinweise:
    Die Angabe von Slider-Koordinaten wird mit der Option -S eingeleitet. 
    Danach mssen die Koordinaten in folgendem Format angegeben werden:

        <X-Pos (= horizontaler Slider)>+<Y-Pos (= vertikaler Slider)>

    Diese Koordinaten sind relativ zum Fenster anzugeben, soda z.B. 
    '-S0+0' die Slider unabhngig von der Position des Fensters immer nach 
    ganz links bzw. ganz oben setzt - man sieht auf dem geffneten Fenster 
    also den linken oberen Teil des Gesamt-Fensterinhalts.

c)  -I<Icon-Id>
    Iconnummer.

    Beispiel:

        delic -I15

    bedeutet, da das Icon #15 vom Desktop entfernt werden soll. Mageblich
    fr die Iconnummer ist vorbehaltlich einer besonderen Nummerierung
    durch den Benutzer die Reihenfolge, in der die Icons auf den Desktop
    gebracht wurden.

d)  -K[<X-Pos>+Y-Pos>(x<Weite>x<Hhe>)]
    Alte Koordinaten (nur in Fenstern).
    Wird auf dem noDesk-Desktop ein Objekt in ein Fenster geffnet, werden
    nach -K die Koordinaten des Ursprungsobjekts gesichert. Wird das
    Fenster spter wieder geschlossen, wird das Fenster auf das
    Ursprungsobjekt mit den nach -K gesicherten Koordinaten geschlossen.
    Auf die gesicherten alten Koordinaten kann nur zugegriffen werden, wenn 
    noDesk sie in einer NDS-Datei ablegt. Dies ist whrend des Auslagerns
    der Fall ($TEMPDIR\$TEMPFILE) sowie in der Standardkonfiguration dann, 
    wenn man beim "Desktop ... speichern" ein ber ein DESK-Icon geffnetes
    Fenster auf dem Desktop hat, dessen Ursprungsicon nach dem ffnen vom 
    Desktop entfernt wurde (z.B. EMPTYBOARD, FULLBOARD, sowie alle auf dem
    Desktop abgelegten Ordner). In diesem Fall wird -K in DESK.NDS abgelegt.

    Beispiel:    -K15+20x40x40

e)  -N<Name>
    Fenstername (nur in Fenstern).
    Dieser Name kann beim ffnen eines Fensters bei den Kommandos wls,
    wdump, wview, wtree, warc und wpic angegeben werden (ist frei whlbar,
    und dient zur eindeutigen Angabe eines Fensters in Kommandos).

    Beispiel:    wview OTTO.TXT -Ndtext3 -P3+257x632x134 -f13 -loff -t4
                 ...
                 w_top -Ndtext3

f)  -X<Komanndo>
    Kommando, das nach Schlieen des Fensters ausgefhrt werden soll (nur
    in Fenstern).

    Beispiel:    -X'gecho "Das Fenster ist zu"'

    bedeutet, da nach dem Schlieen des Fensters das Icon Nr. 15 auf den 
    Desktop gebracht werden soll.

g)  -T<Fenstertyp>
    Fenstertyp (nur in Fenstern).
    Folgende Fenstertypen knnen (bei unserer Beispiel-NODESK.NDQ) angegeben
    werden:
        WDUMP       Hex-Dump-Fenster
        WLS         Verzeichnisfenster
        WPIC        Grafikfenster
        WTREE       Ordnerbaumfenster
        WVIEW       Textfenster
        W_LHARC     Archiv-Fenster fr *.LZH-Dateien
        W_ZOO       Archiv-Fenster fr *.ZOO-Dateien

    Beispiel:       -TWLS

h)  -C<Hintergrundfarbe><Muster>
    Fenster-Hintergrundfarbe und Muster (nur in Fenstern).
    Fr die Farbeinstellung und die Musternummer gilt dasselbe wie in den
    Systemoptionen.

    Beispiel:       -C13

    bedeutet, da fr die Darstellung des Fensterhintergrundes Farbe 1
    (meist schwarz) und Muster 3 verwendet werden.


2.2  TextFensterOpts
--------------------

  [-f<Font>] [-t<Tab>] [-lON|OFF]

Die Text-FensterOpts enthalten die Optionen fr die auf dem Desktop
darzustellenden Textfenster.
Folgende Parameter und Optionen gehren zu den Text-FensterOpts:

a)  -f<Font>
    Fontgre.
    Folgende Fontgren sind derzeit verfgbar (momentan noch - wird sich
    wohl bald ndern):
        4     6*6-Font   (mini)
        6     8*8-Font   (klein)
        12    16*16-Font (gro)
        13    16*8-Font  (normal)
        26    16*32-Font (riesig)

    Beispiel: -f6

b)  -t<Tab>
    Tabulatorgre in Leerzeichen.
    noDesk bentigt diesen Parameter, um Tabulatoren zur Fensterdarstellung
    in eine mit dem Parameter -t angegebene Anzahl von Leerzeichen zu
    bersetzen. Wird -t0 angegeben, werden die Tabulatoren in der
    Fensterdarstellung nicht durch Leerzeichen ersetzt.

    Beispiel: -t4

c)  -lON|OFF
    Mit -l oder -lon kann man die Zeilennummern-Anzeige ein- und mit -loff
    ausschalten. Ist die Zeilennummerierung aktiviert, wird am Anfang jeder
    Textfensterzeile die entsprechende Zeilennummer eingeblendet.




3  Die Kommandos cp, mv, rm und touch
=====================================

Die Kommandos cp (copy - kopieren), mv (move - verschieben),
rm (remove - lschen) und touch (berhren) stellen geringfgig verschiedene
Ausprgungen derselben Funktion dar. Wegen dieser gemeinsamen Basis
verwenden diese Funktionen auch dieselben Parameter und Optionen und
erzeugen dieselben Ausgaben und Dialogformulare.
Zur Ermittlung der Parameter und Optionen fr diese Kommandos benutzt
noDesk verschiedene Quellen in einer ganz bestimmten Reihenfolge, die man
beim Definieren von Skripten oder in der Objektdefinitionsdatei stets
beachten sollte:

(1) Nach Erhalten eines Befehls werden alle Optionen zunchst mit ihren 
    Default-Werten belegt, die der nachfolgenden Parameter-Tabelle
    entnommen werden knnen, bzw. durch die Einstellungen aus dem Dialog
    "Standards setzen fr ... Copy/Move/Remove" belegt (Die Einstellungen
    dieses Dialogs werden in internen Variablen abgelegt - siehe CLI.TXT).

(2) Anschlieend werden die ggf. in der Kommandozeile enthaltenen 
    Optionen bernommen. Die Kommandozeile kann also alle Voreinstellungen
    wieder berschreiben.

(3) Ist fr die Operation die "Besttigung" aktiviert worden (dies hngt 
    von den zu diesem Zeitpunkt aktiven Einstellungen ab), wird zum Vollzug
    der Besttigung jeweils das Dialogformular ausgegeben. Hier knnen die
    aktuellen Optionen vom Benutzer nochmals verndert werden.
    Bei einer Einzelabfrage erscheint die Aufforderung zur Besttigung nach
    jeder Einzeloperation. Ansonsten kann die gesamte Operation mit 
    [Control][C] unterbrochen werden, wodurch ebenfalls der Dialog mit dem
    Optionen-Formular aktiviert wird. Dort vorgenommene nderungen
    berschreiben wiederum die zu diesem Zeitpunkt aktiven Einstellungen.
    Die nachfolgend aufgelisteten Optionen werden von allen vier Kommandos
    interpretiert, wobei nicht geprft wird, ob sie fr diese Funktion Sinn
    haben. Die Standard-Belegungen sind in der Tabelle mit (*)
    gekennzeichnet. Im Wesentlichen definieren die Optionen Einschrnkungen
    bei der Auswahl der Quelldateien. Als Default gilt immer die
    Optionsausprgung mit der geringsten Einschrnkung. Der gltige
    Datumsbereich beginnt daher mit dem 01.01.1980 (dem kleinsten mglichen
    Datum auf dem Atari) und endet mit dem 31.12.2018 (dem grten mglichen
    Datum). Aus jedem Bereichsblock kann immer nur genau eine Optionen
    verwendet werden.


3.1 Die Parameter der Kommandos cp, rm, mv, touch
-------------------------------------------------
    -r (*)       Quelle nicht rekursiv (ohne Unterverzeichnisse) bearbeiten.
    -R           Quelle rekursiv (mit Unterverzeichnissen) bearbeiten.
    -y           Bei mv und rm leere Ordner nicht lschen.
    -Y (*)       Bei mv und rm leere Ordner lschen.
    -x<match>    Dateien nach Maske ausschlieen (z.B. alle auer *.C).
    -b           Keine Ordner anlegen, falls die Quelle bei cp oder mv ein 
                 Ordnerbaum ist.
    -B (*)       Ordnerstruktur der Quelle auch im Ziel anlegen.
    -n (*)       Keine Ausgabe, d.h. alles luft automatisch
    -v           Nur Ausgabe, d.h es erscheint die Box, in der die aktuellen
                 Informationen angezeigt werden; es wird aber keine
                 Besttigung verlangt.
    -c           Startabfrage, d.h. die Operation mu vor der Ausfhrung 
                 besttigt werden.
    -i           Jede(n) Datei/Ordner besttigen (Einzelabfrage).
    -d<dd.mm.yy> Minimales Datum, also nur Dateien, deren Erstellungsdatum
                 nach <dd.mm.yy> liegt.
    -D<dd.mm.yy> Maximales Datum, also nur Dateien, deren Erstellungsdatum
                 vor <dd.mm.yy> liegt.
    -t<hh:mm:ss> Minimale Uhrzeit, also nur Dateien, deren Erstellungszeit 
                 nach <hh:mm:ss> liegt (an dem bei Datum eingestellten Tag).
                 Default ist 00:00:00.
    -T<hh:mm:ss> Maximale Uhrzeit, also nur Dateien, deren Erstellungszeit 
                 vor <hh:mm:ss> liegt (an dem bei Datum eingestellten Tag).
                 Default ist 23:59:59.
    -o           Read-only-Flag ignorieren (nicht bei cp).
    -O (*)       Read-only-Flag beachten (nicht bei cp).
    -k (*)       Namenskonflikt ignorieren.
    -K           Namenskonflikt beachten.
    -u           Namenskonflikt nach Datum selbst auflsen (update).
    -N (*)       Archiv-Bit bei Quelle nicht beachten.
    -f           Nur Dateien, deren Archiv-Bit nicht gesetzt ist.
    -F           Nur Dateien, deren Archiv-Bit gesetzt ist.
    -G (*)       Archiv-Bit bei Quelle nicht verndern.
    -q           Archiv-Bit bei Quelle lschen.
    -Q           Archiv-Bit bei Quelle setzen.
    -H (*)       Archiv-Bit bei Ziel nicht verndern.
    -z           Archiv-Bit bei Ziel lschen.
    -Z           Archiv-Bit bei Ziel setzen.
    -s<Datei>    Parameter fr das Kommando werden aus der Datei <Datei>
                 gelesen.
    -m           Speicherbegrenzung, d.h. fr die Operation werden nur 
                 64kByte groe Blcke des Hauptspeichers benutzt (unter
                 einem Multitasking-Betriebssystem ist dies immer so und
                 auch nicht nderbar).
    -M           Keine Speicherbegrenzung, d.h. fr die Operation wird 
                 der gesamte freie Hauptspeicher benutzt.
    -e (*)       Altes Erstellungsdatum fr Kopie bernehmen
                 (wichtig nur bei cp).
    -E           Kopie erhlt aktuelles Systemdatum.


3.2 Kommando cp
---------------
    cp [-nvci kKu GqQ HzZ eE bB mM s<Datei> rR NfF x<match> 
       d|D<dd.mm.yy> t|T<hh:mm:ss>] <Quelldatei>|<Quellordner> 
       [<Quelldatei>|<Quellordner> [...]] [<Zieldatei>|<Zielordner>]

    Das Kommando cp kopiert Dateien und Ordner. Wird cp im Grafikmodus 
    aufgerufen, erscheint, sofern im Dialog
    "Standards setzen fr ... Copy/Move/Remove" nicht 'ohne Ausgabe'
    ausgewhlt wurde, eine Dialogbox. Diese enthlt die wichtigsten
    gesetzen Optionen und wartet bei entsprechender Einstellung auf eine
    Besttigung. Falls das Kopieren ohne Ausgabe gestartet wurde, bricht
    die Tastenkombination [Control][C] den gesamten Kopiervorgang ab.
    Die Optionen knnen der obigen Tabelle entnommen werden.
    Fr die Parameter gilt zustzlich:
    <Quelldatei>|<Quellordner> [...]   Name der Datei/des Ordners, die/der
                                       kopiert werden soll. Die Wildcards
                                       * und ? sind zulssig; mit "*.C" 
                                       werden also alle Dateien mit der
                                       Endung .C kopiert. Es knnen mehrere
                                       Quellen angegeben werden.
     <Zieldatei>|<Zielordner>          Name der Datei/des Ordners, in
                                       die/den die Datei/der Ordner kopiert
                                       werden soll.

     Hinweise:
     Beim Kopieren kann eine teilweise Ersetzung des Zielnamens erfolgen. 
     Durch "cp *.C *.SAV" knnen z.B. alle Dateien mit der Endung .C in
     Dateien mit der Endung .SAV kopiert werden. Es wird also die
     Dateiendung ersetzt. Entsprechend wird mit "cp ALT.* NEU.*" der
     Hauptname der Zieldateien verndert.
     - Auftrge wie "cp *.* NEU.*" sind jedoch unzulssig, auch wenn
       dadurch kein Namenskonflikt erzeugt wrde.
     Durch Angabe der Option -s kann cp mit Dateinamen aus einer
     Eingabedatei versorgt werden. Ist z.B. KOPIEREN.INP eine Datei, die in
     jeder Zeile einen Dateinamen enthlt, so knnen mit dem Kommando
     "cp -sKOPIERE.INP <Ordner>" alle darin aufgefhrten Dateien in das
     Verzeichnis <Ordner> kopiert werden.
     Beim Kopieren von Ordnern und ihrem Inhalt ist die Angabe der Option
     -R unerllich, wenn der Quellordner selbst Ordner enthlt.
     Anderenfalls werden solche Unterverzeichnisse ignoriert. Auch bei
     Angabe der Option -R knnen ber andere Optionen Einschrnkungen
     gemacht werden; so kopiert z.B. "cp -R *.C A:" alle Dateien mit der
     Endung .C auf die Diskette, auch wenn diese sich in Unterordnern
     befinden sollten. Im Normalfall wird beim Kopieren mit -R die
     Ordnerstruktur beibehalten, also im Ziel wieder aufgebaut. Dies lt
     sich mit der Option -b unterdrcken. Z.B. kopiert "cp -Rb *.C A:" alle
     .C-Dateien auf A:, ohne da auf der Diskette die Ordnerstruktur des
     Quellverzeichnisses erstellt wird alle Dateien befinden sich
     anschlieend im Wurzelverzeichnis. Sollten hierbei Namenskonflikte
     auftreten, wird eine Besttigung erfragt. Diese Namenskonflikte
     stellen Sonderflle dar, und knnen durch die Option -k nicht
     ausgeschaltet werden.

     Beispiel:
     Zum Erstellen von Sicherungskopien von der Partition D: knnen mit

         cp -Rkod01.05.91 D:\*.C D:\*.H A:

     alle .C- und .H-Dateien, die nach dem 01.05.1991 gendert wurden, auf
     einer Diskette im Laufwerk A: gesichert werden egal, in welchem
     Unterordner sie sich befinden. Hierbei werden Namenskonflikte
     ignoriert, auch wenn die Konfliktdateien das Read-only-Flag gesetzt
     haben.

3.3 Kommando rm
---------------
    rm [-nvci oO yY s<Datei> rR NfF x<match> d|D<dd.mm.yy> t|T<hh:mm:ss>] 
       <Datei>|<Ordner> [...]

    Das Kommando rm lscht Dateien und Ordner. Die Tastenkombination 
    [Control][C] unterbricht den aktuellen Lschvorgang, falls dieser mit 
    Ausgabe geschieht. Nachfolgend besteht die Mglichkeit, durch nderungen
    der Einstellungen in der Dialogbox die weiteren Lschvorgnge zu
    beeinflussen. Falls das Lschen ohne Ausgabe gestartet wurde, bricht
    [Control][C] den gesamten Lschvorgang ab.
    Die Optionen knnen der obigen Tabelle entnommen werden.
    Fr die Parameter gilt zustzlich:
    <Datei>|<Ordner> [...]      Name der Datei/des Ordners, die/der zu
                                lschen ist; die Wildcards * und ? sind
                                erlaubt. Es drfen mehrere Dateien oder
                                Ordner angegeben werden.

    Hinweise und Beispiele:
    Wie beim Kommando cp knnen fr rm im Textmodus umfangreiche
    Einschrnkungen angegeben werden.
    Der Auftrag
        rm -R D:\*.BAK
    etwa lscht auf der Partition D: alle Dateien mit der Endung ".BAK".
    Mit
        rm -RD01.05.91 D:\*.BAK
    lscht man auf der Partition D: alle .BAK-Dateien, die vor oder an dem
    01.05.91 erstellt wurden.
    Um mit rm auch Verzeichnisse lschen zu knnen, mu die Option -Y
    angegeben werden.
    Der Auftrag
        rm -RY *.*
    lscht alles, was sich im aktuellen Verzeichnis befindet;
        rm -R *.*
    lscht zwar auch die Dateien in den Unterverzeichnissen, die
    Ordnerstruktur bleibt aber (wenn auch leer) erhalten.

3.4 Kommando mv
---------------
    mv [-nvci oO GqQ HzZ eE yY bB mM s<Datei> rR NfF x<match> 
       d|D<dd.mm.yy> t|T<hh:mm:ss>] <Quelldatei>|<Quellordner> 
       [<Quelldatei>|<Quellordner> [...]] [<Zieldatei>|<Zielordner>]

    Das Kommando mv verschiebt Dateien und Ordner, d.h. sie werden im 
    ursprnglichen Pfad gelscht und an einer vom Benutzer festgelegten 
    Stelle neu angelegt.
    Die Ablaufverwaltung und die Parameterangaben sind mit denen des 
    Kommandos cp identisch.

    Hinweise und Beispiele:
    Das Kommando mv ist sehr flexibel. Mit ihm knnen Dateien und Ordner 
    auch an andere Stellen innerhalb derselben Ordnerstruktur verschoben 
    werden. Nebenbei knnen die Dateien oder Ordner auch umbenannt werden;
    z.B. benennt
        mv E:\*.C A:\*.H
    alle .C-Dateien beim Verschieben von Laufwerk E: nach Laufwerk A: in
    Dateien mit der Endung .H um.
    Durch
        mv -Rb E:\*.C A:\*.H
    kann die Reichweite des Kommandos auf alle Unterordner des Laufwerks E:
    ausgedehnt werden, ohne da diese auch auf dem Ziellaufwerk angelegt
    werden.
    Ein vollstndiges Verschieben von Ordnern (an andere Stellen in der 
    Ordnerstruktur oder ein Umbennen) ist nur mit der Option -RY mglich.
    Die Option -y unterbindet das Lschen von Ordnern im Quellbaum.

3.5 Kommando touch
------------------
    touch [-nvci oO GqQ eE s<Datei> rR NfF x<match> d|D<dd.mm.yy> 
          t|T<hh:mm:ss>] <Datei>|<Ordner> [...]

    Das Kommando touch setzt das Erstellungsdatum einer Datei auf die
    Systemzeit.
    Die Optionen knnen der obigen Tabelle entnommen werden.
    Fr die Parameter gilt zustzlich:
    <Datei>|<Ordner> [...]       Name der Datei(en) oder Ordner, deren
                                 Erstellungsdatum angeglichen werden soll.
                                 Die Wildcards * und ? sind zulssig.
                                 Es knnen mehrere Dateien oder Ordner
                                 angegeben werden. Existiert eine Datei
                                 nicht, wird eine neue Datei mit diesem 
                                 Namen angelegt.

    Beispiel:
    Der Auftrag
        touch -RD01.05.91 *.C *.H
    setzt das Erstellungsdatum aller .C- und .H-Dateien im aktuellen Ordner
    und in allen Unterordnern auf das aktuelle Datum. Es werden jedoch nur
    Dateien berhrt, die vor bzw. an dem 01.05.91 erstellt wurden.
